Nikolai P. Chrapow: "Das Glück eines verlorenen Lebens" 1. Teil: Der Vater
Text
Der Verfasser, z. Zt. Häftling in Karaganda (Kasachstan), mußte bereits als Zwanzigjähriger für 12 Jahre ins Gefängnis und hat bisher etwa 28 Jahre um des Evangeliums willen hinter Gittern verbracht.
Vor seiner jetzigen Haft schrieb er ein dreibändiges Werk über sein Leben. Diese Bücher wurden geheim gedruckt und verbreitet und gehören neben der Bibel zu den z. Zt. meistgelesenen Büchern der Christen in Rußland. In diesem ersten Band erzählt Chropow die Geschichte seines Vaters, eines haltlosen Draufgängers, der auf der Suche nach dem wahren Glück ist und nach einigen abenteuerlichen und auch leiderfüllten Jahren Vergebung seiner Schuld durch den Glauben an den Herrn Jesus erfährt.
Der Leser erlebt nun die völlige Wandlung des Vaters und schließlich auch der Mutter mit und bekommt einen lebendigen Eindruck von der bald anbrechenden Erwekkungszeit.
Als der Vater von der GPU verhaftet und abtransportiert wird, ist der Sohn Pavyel (KP. Chrapow) zwar erst 15 Jahre alt, aber doch für den kommenden Leidensweg vorbereitet. Die Prägung des Vaters, der Gemeinde und der Heiligen Schrift hat seinem Leben eine eindeutige Ausrichtung gegeben. Eine sehr bewegende Lebensgeschichte, so farbig aber auch realistisch geschrieben, daß man auf die Fortsetzung gespannt ist.
Quellenangaben
Brockhaus/Friedensstimme,
200 S., Ln., DM 24.80