Bedenke den Willen Gottes

Zeitschrift: 74 (zur Zeitschrift)
Typ: Artikel
Autor: Jim Elliot
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Text

Ich fand es etwas schwierig, den Willen Gottes zu erkennen, glaube aber, daß Er mich gelenkt hat. Bei Entscheidungen läßt man sich sehr leicht durch un­wichtige (oder auch wichtige) Gesichtspunkte be­einflussen und schwankend machen, wenn man nicht zurückgreifen kann auf Grundprinzipien des Geführtwerdens. Drei sind mir in der letzten Zeit deutlich geworden; sie bilden einen guten Anfang für eine Sammlung solcher Grundregeln.

1. Bedenke immer, was Gott dich gelehrt hat: Wich­tig ist, daß deine Arbeit dem Bau Seiner Gemeinde dient. Bei einer Gruppe längere Zeit zu bleiben und dabei den Akzent durchlaufend auf bestimmte Din­ge zu legen, ist die beste Art und Weise, für Gott ein Werk zu tun, das Bestand hat.

2. Begib dich einem anderen oder einer Gruppe ge­genüber nicht in eine Lage, auf Grund derer sie dir dann Verhaltensweisen vorschreiben können in Dingen, von denen du weißt, daß sie nur durch dei­ne persönliche Selbstprüfung vor Gott entschieden werden können. Laß nie eine Organisation den Willen Gottes diktieren.

3. Wenn ich die Wahl habe zwischen einer geistli­chen Arbeit, gleich welcher Art, und einer weltli­chen Arbeit, wiederum gleich welcher Art, muß ich mich immer für die erstere entscheiden, ohne Rück­sicht auf die finanziellen Umstände.


AUS: ELISABETH ELLIOT, »IM SCHATTEN DES ALLMÄCHTIGEN ‑
AUFZEICHNUNGEN DES JIM ELLIOTS,   S.137F.

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