Bedenke den Willen Gottes
Text
Ich fand es etwas schwierig, den Willen Gottes zu erkennen, glaube aber, daß Er mich gelenkt hat. Bei Entscheidungen läßt man sich sehr leicht durch unwichtige (oder auch wichtige) Gesichtspunkte beeinflussen und schwankend machen, wenn man nicht zurückgreifen kann auf Grundprinzipien des Geführtwerdens. Drei sind mir in der letzten Zeit deutlich geworden; sie bilden einen guten Anfang für eine Sammlung solcher Grundregeln.
1. Bedenke immer, was Gott dich gelehrt hat: Wichtig ist, daß deine Arbeit dem Bau Seiner Gemeinde dient. Bei einer Gruppe längere Zeit zu bleiben und dabei den Akzent durchlaufend auf bestimmte Dinge zu legen, ist die beste Art und Weise, für Gott ein Werk zu tun, das Bestand hat.
2. Begib dich einem anderen oder einer Gruppe gegenüber nicht in eine Lage, auf Grund derer sie dir dann Verhaltensweisen vorschreiben können in Dingen, von denen du weißt, daß sie nur durch deine persönliche Selbstprüfung vor Gott entschieden werden können. Laß nie eine Organisation den Willen Gottes diktieren.
3. Wenn ich die Wahl habe zwischen einer geistlichen Arbeit, gleich welcher Art, und einer weltlichen Arbeit, wiederum gleich welcher Art, muß ich mich immer für die erstere entscheiden, ohne Rücksicht auf die finanziellen Umstände.
AUS: ELISABETH ELLIOT, »IM SCHATTEN DES ALLMÄCHTIGEN ‑
AUFZEICHNUNGEN DES JIM ELLIOTS, S.137F.