Zeitschrift-Artikel: Der Herr kommt!

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Titel: Der Herr kommt!
Typ: Artikel
Autor: Jürgen Strack
Autor (Anmerkung):

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Titel

Der Herr kommt!

Vortext

Text

„Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. — Amen; komm, Herr Jesus!"
Dieser wunderbare Zuruf hat für Gläubige eine weitreichende Bedeutung: Wir dürfen uns auf diesen Augenblick freuen und in ständiger Hoff­nung daraufhin leben. Es macht mich froh, wenn ich diesen Vers lese. Wir sind viel zu wenig dank­bar dafür.

Der Punkt, den ich besonders ansprechen möchte, ist folgender: Wenn wir die Zeichen der Zeit aufmerksam studieren (z.B. Matth. 24, Luk. 21 und Offenb. 12 ff.), so sehen wir, daß Seine Wiederkunft nahe bevorsteht. Die meisten von uns haben das schon oft gehört. Leider sind wir uns dabei fast nie bewußt, was das für einen Großteil der Menschheit bedeutet: Sie werden für ewig in den Feuersee geworfen werden. (Siehe Offenb. 20,15)

Wir können uns von der Ewigkeit keinen wah­ren Begriff machen. Unser jetziges Leben hat eine große Bedeutung für sie. Was aber ist unser kurzes Leben auf der Erde gegenüber der Ewig­keit? „Ein Dampf ist es ja, der eine kleine Zeit sichtbar ist, und dann verschwindet!"(Jak.4,14) 

Wir haben eine große Verantwortung für alle Menschen. Sind wir nicht sehr egoistisch, wenn wir den Dingen dieser Welt nachlaufen, welche ja doch alle vergehen? (Siehe 1. Joh. 2,17)

Wir reden zwar oft über dieses Thema, aber handeln wir danach? Könnte der Herr uns doch aus unserer Gleichgültigkeit aufrütteln, so daß wir JETZT anfingen, die Frohe Botschaft weiterzu­sagen. Keiner ist zu jung, und keiner ist unge­eignet! Alle sind von Gott zu gebrauchen! Wir brau­chen nicht auf eine gute Gelegenheit zu warten, denn „siehe, jetzt ist die wohlangenehme Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils"! (2. Kor. 6,2)
Evangelist zu sein, bedeutet nicht unbedingt, als Missionar nach Afrika zu gehen. Nein, da wo der Herr uns hingestellt hat, genau da will Er durch uns wirken! Zuhause und in der Nachbarschaft, in der Schule und am Arbeitsplatz fängt es an.

Laßt euch nicht durch Rückschläge entmu­tigen, denn es ist der Feind, der versucht, uns lahm­zulegen. Leider ist ihm das oft genug gelungen. Ist das nicht demütigend?
Ich bin überzeugt: Wenn wir dafür beten und den Herrn um Kraft bitten, wird er uns viele Gelegenheiten geben, von IHM zu zeugen. Auch wird er uns in solchen Situationen nicht im Stich lassen. Ich habe oft gute Gelegenheiten, von

 

dem Herrn zu zeugen, nicht genutzt. Können wir eine so große Schuld auf uns nehmen und weiter so gleichgültig leben?
Bitten wir den Herrn selbst, daß Er wirkt.
Er will wirken! — Lassen wir IHN wirken? Dann kann der Herr auch zu uns sagen: „Wohl du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen! Gehe ein in die Freude deines Herrn!" (Matth. 25,21)

Nachtext

Quellenangaben