Zeitschrift-Artikel: Musikinstrumente in der Bibel und ihre geistliche Bedeutung - 1. Teil

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Titel: Musikinstrumente in der Bibel und ihre geistliche Bedeutung - 1. Teil
Typ: Artikel
Autor: Roger Liebi
Autor (Anmerkung):

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Titel

Musikinstrumente in der Bibel und ihre geistliche Bedeutung - 1. Teil

Vortext

Text

Einleitung

Die erste Stelle in der Bibel, wo der Heilige Geist Gottes über Musikinstrumente spricht, findet sich in 1. Mose 4,21: „Und der Name seines (d.h. Jabals) Bruders war Jubal; dieser war der Vater aller derer, welche mit der Laute und der Flöte umgehen."
Jubal gehörte der sechsten Generation nach Kain — dem Brudermörder — an (vgl. 1. Mose 4,8, 17-22). In der Nachkommenschaft Kains finden wir, im Gegensatz zur Nachkommenschaft Seths (4,25 ff) kaum etwas Lobenswertes, sondern vielmehr ein Leben ohne Gott, das Aufkommen der Polygamie (Vielweiberei) und u.a. der Versuch, die innere Leere ohne Gott durch verschiedene Dinge zu übertönen. Dazu gehörte z.B. das Ent­stehen von Zivilisation mit dem Hintergedanken, das Leben auch ohne den Ewigen und Schöpfer angenehm zu gestalten (4,22); und dabei auch die Musik, mit dem Ziel, sich dadurch ebenso eine gewisse innere Befriedigung zu verschaffen.
Weshalb ist gerade die Musik ein so „geeig­netes" Mittel dazu? Der Grund liegt darin, daß die Musik den Menschen in seiner Ganzheit anzu­sprechen vermag. Aus 1. Thess. 5,23 ist ersicht­lich, daß der Mensch aus Geist, Seele und Körper besteht. Der Geist ist der Teil, wodurch der Mensch u.a. erforschen und erkennen kann (vgl. z.B. Ps. 77,6), die Seele ist der Sitz der Persönlichkeit und steht oft in Verbindung mit Gefühlen (vgl. z.B. Ps. 42,5). Der Körper ist der materielle Teil des Menschen, der Geist und Seele trägt.

Es ist eine Tatsache, daß die Melodie und Harmonie in der Musik besonders die Seele, der Text - falls es einen solchen gibt - beson­ders den Geist und der Rhythmus speziell den Körper anspricht.Weil durch die Musik der Mensch so in seiner Ganzheit angesprochen werden kann, ist es für den Satan unter Umständen möglich, den Men­schen gerade damit arg in Beschlag zu nehmen und ihn dadurch über den Verlust der Gemein­schaft mit Gott, wie auch über die wichtigen Grundfragen des Lebens, der Ewigkeit, des Heils usw. hinwegzutäuschen. An dieser Stelle sollten wir uns selbst prüfen, inwieweit wir uns durch die Musik schon haben beherrschen lassen. Viel­leicht muß doch der eine oder andere über diesen Punkt dem Herrn Jesus eine Schuld bekennen.

Die letzte Stelle in der Bibel über die Musik­instrumente ist in Offenb. 18 zu finden: „Und ein starker Engel hob einen Stein auf wie einen Mühlstein und warf ihn ins Meer und sprach: Also wird Babylon, die große Stadt, mit Gewalt niedergeworfen und nie mehr gefunden werden. Und die Stimme der Harfensänger und Musiker und Flötenspieler und Trompeter wird nie mehr in dir gehört werden, . . . denn durch deine Zau­berei sind alle Nationen verführt worden " (18,2L 22, 23).

Hier finden wir die Musik wieder in einem negativen Zusammenhang. Es geht hier um Baby­lon, die Hure, welche in der Offenbarung ein Symbol ist für die christuslose Namenschristen­heit, auf die noch ein schreckliches Gericht wartet. Die Musik in „Babylon" hat gewiß ähnlichen Charakter wie in 1. Mose 4, jedoch ist man hier noch einen Schritt weiter gegangen: Musik ist hier mit Zauberei, d.h. Okkultismus und Götzen­dienst in Verbindung gebracht worden! Es bedarf nicht allzuviel Erklärung um zu sehen, wie z.B. gerade in der Popmusik (Musik aus dem „christlichen" Abendland) solche okkul­ten Verbindungen oft ganz unverhüllt anzutreffen sind, Leider sind solche Einflüsse und Verbin­dungen zum Teil auch in der klassischen Musik festzustellen.
Wie beglückend ist es aber für jedes Kind Got­tes, zu wissen, daß der Herr Jesus in Joh. 8,12 gesagt hat, daß er das Licht der Welt ist und daß die, welche ihm nachfolgen, nicht in der Finsternis wandeln, sondern das Licht des Lebens haben werden.

So will unser Herr uns auch Klarheit schen­ken, an welcher Musik wir uns erfreuen dürfen und welche Musik wir zu meiden haben, damit wir uns nicht dadurch verunreinigen.
Jetzt haben wir den negativen Aspekt etwas betrachtet und nun wollen wir auch den positiven sehen.
Gott offenbart uns nämlich in seinem Wort, daß es schon Musik gab, ehe die Sünde überhaupt existierte, d.h. schon vor dem Sündenfall Adams in 1. Mose 3 und auch vor dem Fall des Satans und der Dämonen! In Hesek. 28, 1-10 wird über den bösartigen Fürsten von Tyrus gesprochen, in den Versen 11 ff. aber über jemand, der hinter dem Fürsten von Tyrus stand, ihn antrieb und selbst noch weit mächtiger war als er. Es ist der König von Tyrus, der Satan.

Er war ein schirmender, -gesalbter Cherub („Gewaltiger"), das Bild der Vollendung und vollkommen in seinen Wegen. In diesem Zusam­menhang wird auch gesagt, daß bei ihm das Kunst­werk der Tamburine und seiner Pfeifen war; an dem Tage, da er geschaffen wurde, sind diese Instrumente bereitet worden. Später erst fiel er in Sünde. (Vgl. hierzu Jes. 14,12 ff., wo er als Anstachler des Königs von Babel beschrieben wird.)

Musik spricht zuerst eigentlich von der Zeit, da es noch keine Sünde in der Welt gab, und wenn die 24 Ältesten (ein Symbol für alle in den Himmel entrückten Gläubigen) in Offenb. 5 den Herrn Jesus, das Lamm Gottes mit Harfen in dem neuen Liede loben, so sagen sie eigentlich damit aus, daß er sie durch sein Erlösungswerk am Kreuz und durch sein Blut so gerecht und vollkommen gemacht hat, als hätten sie noch nie gesündigt!
Hebr. 10,14 sagt:
„Denn durch ein Opfer hat er auf immerdar vollkommen gemacht, die geheiligt werden."
Anbetungswürdiger HERR!

Im Folgenden wollen wir sehen, wie Musik­instrumente in der Bibel in symbolischer Weise von der Herrlichkeit des Herrn Jesus Christus sprechen. Zuvor müssen aber noch einige grund­sätzliche Dinge über die Bildersprache der Bibel gesagt werden.

Die Bildersprache der Bibel

Das Alte Testament weist mit aller Deutlichkeit auf den Herrn Jesus hin. Allein auf sein erstes Kommen in der Vergangenheit finden sich über 330 ganz präzise und unzweideutige Prophezei­ungen. Daneben finden sich aber noch bedeutend mehr Hinweise auf ihn, die aber in symbolischer Sprache vorgestellt und die deshalb oft gar nicht so schnell und leicht ersichtlich sind. Richtet man aber sein Augenmerk intensiver auf diese messianischen Bilder im AT, so kommt man bald zum Schluß, daß man IHN auf jedem Blatt der Bibel finden kann, auch dort, wo man es vielleicht gar nicht erwartet hätte (vgl. z.B. die Opferung Isaaks, die Josephsgeschichte, die Stifts­hütte, die Tieropferung usw.).
Es gibt verschiedene Gründe, weshalb Gott in Bildersprache über den Herrn Jesus spricht. Einer besteht in der Tatsache, daß man mit einem Bild einen weitläufigen und großen Gedanken in eine sehr begrenzte Form bringen kann. Dabei sollten wir beachten, daß Johannes am Ende seines Evangeliums sagen muß, selbst das ganze Universum (griech. Kosmos!) vermöge die Bü­cher nicht zu fassen, wenn man all die Herrlich­keit Jesu, des Sohnes Gottes, wie er sie in seinem Leben auf der Erde geoffenbart hat, einzeln niederschreiben wollte (Joh. 21, 24-25)! Er ist die unaussprechliche Gabe Gottes (2. Kor. 9,15).

I. Die Chatsotserah -„Trompete"

In 4. Mose 10,1 ff. gibt Gott Mose den Auftrag, 2 silberne Trompeten zu machen, um damit u.a. die Gemeinde Israel in seine Gegenwart bei dem Zelt der Zusammenkunft berufen zu können. Es sollten 2 Trompeten sein. Die Zahl 2 ist in der Bibel auch die Zahl des Zeugnisses. Der Herr Jesus sandte die 70 Jünger immer zu zweit zum Zeugnis aus (Luk. 10,1). Eine glaubwürdige Zeu­genaussage mußte durch mindestens zwei Zeugen bestätigt werden (5. Mose 19,15) usw. So sprechen diese Trompeten von dem „treuen und wahr­haftigen Zeugen" (Offenb. 3,14).
Diese Trompeten mußten in getriebener Arbeit hergestellt werden. Die vielen Hammer­schläge, die bei der Herstellung zu hören waren, sprechen davon, daß dieser Zeuge leiden sollte (vgl. Luk 24,25-27). Das Silber spricht in der Bibel u.a. von Erlösung (vgl. Mark 10,45).
Mit diesen Trompeten sollte das Volk Gottes in eins versammelt werden. Und Joh. 11,51,52 sagt, der Herr Jesus sollte sterben, um die zer­streuten Kinder Gottes in eins zu versammeln.

Wir fassen zusammen: 4. Mose 10, 1.u.2 sagt in symbolischer Sprache, daß der treue und wahrhaftige Zeuge leiden sollte, um durch seine Erlösung die Berufenen in der Gegenwart Gottes in eins zu versammeln.
Was diese Trompeten noch weiteres bedeuten, sei an dieser Stelle dem Studium des Lesers über­lassen. Hier noch einige Schriftstellen zu Chat­sotserah: 4. Mose 31,6; 1. Chron. 13,8; 15,24; 16,6; 2. Chron. 5,12; Esra 3,10; Ps. 98,6; Hosea 5,8 u.a.

II. Der Shophar - „Posaune"
Beim Shophar handelt es sich - zumindest fast immer - um ein Tierhorn, z.B. ein Widderhorn. Hörner sprechen in der Bibel von königlicher Macht und Autorität, aber auch vom bleibenden Heil (vgl. 1. Sam. 2,10; 2. Sam. 22,3).
Alle 50 Jahre sollte in Israel das Jubeljahr gefeiert werden (vgl. 3. Mose 25,8 ff.). Dieses Jahr sollte jeweils am 7.10. (am Jom Kippur) mit Shopharschall angekündigt werden. Es war ein Jahr, in dem Freiheit ausgerufen werden sollte für alle Israeliten (vgl. 25,10).
Diese wunderbare Einrichtung weist auf das Kommen des Messias hin. Er sollte kommen, um den Sklaven der Sünde (Röm. 6) und den Sklaven Satans (Hebr. 2,14,15) Freiheit zu bringen. In Jes. 61,1,2 hören wir die Stimme des Gesalbten (Messias): „Der Geist des Herrn, Jahwes, ist auf mir, weil Jahwe („der Ewige") mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen frohe Botschaft zu bringen, weil er mich gesandt hat, um zu verbinden die gebrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangenen und Öffnung des Kerkers den Gebundenen; um auszurufen das Jahr der An­nehmung des Ewigen . . . ".

In Luk. 4,14-22 kann man die Erfüllung dessen finden! Bei der Erfüllung wurde kein Shophar geblasen, nein, der Herr selbst hat seine Stimme ertönen lassen, um das Jahr der Annehmung Gottes auszurufen, und zwar mit Macht und Autorität (vgl. Matth. 7,28,29; Joh. 7,47). Seine Erlösung ist eine ewige Erlösung (Hebr. 9,12)!
Noch ein paar Stellen zum Shophar: 2. Mose 19,16; 20,18; Jos. 6,4,5,6; Richter 6,34; 7,8,16 usw.

III.      Der Chalil — „Flöte" mit einfachem Rohrblatt
Das hebräische Wort „Chalil" sagt gemäß der Bedeutung seiner Wortwurzel „chalal" (verwundet sein, durchbohrt sein; vgl. Jes. 53,5, wo dieses Verb zu finden ist) aus, daß es sich hier um ein Instrument handelt, das bei seiner Herstellung zuerst durchbohrt werden mußte.
Als Salomo zum König gesalbt wurde, hatte das Volk überströmende Freude und blies dabei auf Flöten (1. Kön. 1,38-40). Die Flöten sprechen davon, daß der Christus leiden sollte, durchbohrt werden sollte, um dem Volke Gottes Freude bringen zu können (vgl. Phil. 4,4).
Im Titel von Psalm 5 kommen die „Nechiloth" vor. Es wird auch übersetzt mit Flöten, und die Wortwurzel ist ebenfalls „chalat". Weshalb soll gerade dieser Psalm mit Nechiloth begleitet wer­den? Die Antwort sei dem Studium des Lesers überlassen.

IV.  Der Toph -- „Tamburin"
Das hebräische Wort „Toph" bezeichnet gemäß seiner Wortwurzel „tophaph" (schlagen) ein Schlaginstrument. Wir haben darunter meistens einen mit Tierhaut überzogenen Holz— bzw. Metallrahmen zu verstehen. Zur Herstellung eines solchen Instrumentes, das in der Bibel mehr­mals mit Freude in Verbindung steht, mußte zunächst ein schuldloses Tier sein Leben lassen.
Der Toph spricht von dem „Christus Gottes", der gestorben ist für unsere Sünden (1. Kor. 15,3), damit wir die Freude des Heils bekommen könnten (vgl. Jes. 61,10; Ps. 51,12). Er spricht von dem, der an unserer Stelle von Gott geschlagen worden ist: „Wegen der Übertretung meines Volkes hat ihn Strafe (wörtlich: Schlag!) getroffen" (Jes. 53,8 c; vgl. Sach. 13,7; Jes. 53,5,10).
Die Heilige Schrift bezeugt mit aller Deutlich­keit, daß es das Tamburin schon vor der Existenz der Sünde gab (Hes. 28,13). Der Herr Jesus war zuvorerkannt als das Lamm Gottes (Jes. 53), vor Grundlegung der Welt (1. Petr. 1,19,20)!
Noch einige Stellen, wo der Toph zu finden ist: 2. Mose 15,20; Psalm 81,2; 149,3; 150,4; Jer. 31,4 usw.

 

V. Der Kinnor — „Laute"

Der Kinnor gehört zur Instrumentenfamilie der Leiern. Es ist ein Saiteninstrument mit Resonanz­kasten und zwei Armen, an deren Enden sich eine jochartige Querverbindung befindet, woran die Saiten befestigt sind. Da der See Genezareth (oder Jam Kinneroth, vgl. Jos. 12,3) in seiner Form dem Kinnor gleicht, hat er von diesem Instrument seinen Namen erhalten (See Genezareth = „Kinnor-" oder „Lau­tensee").
In 1. Sam. 16 wird der Kinnorspieler par excellence beschrieben. Es ist David („der Ge­liebte"), der Sohn Isais, aus Bethlehem; ein Ge­salbter des Ewigen, ein tapferer Held und der Rede verständig, ein Mann schön von Ansehen und der Ewige ist mit ihm.
Als ein Dämon den König Saul beständig in Angstzustände brachte, sollte David vor ihm auf dem Kinnor spielen (und dazu sang er natür­lich; vgl. Ps. 33,2; 43,4; 147,7; 149,3; 150,3), damit dieser unreine Geist von ihm weiche und er wohltuende Erleichterung finden sollte. Das Lob Gottes vertreibt den Teufel und die Dämonen!
Das alles spricht von dem Geliebten (Eph. 1,7), dem Herrn Jesus, dem Nachkommen Isais in Jes. 11,1, der in Bethlehem geboren wurde (Micha 5,1; Matth. 2) und seinen öffentlichen Dienst in Wort und Tat am „Kinnorsee" begann (vgl. Matth. 4,12-17). Apg. 10,38 sagt: „Jesus, den von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging, wohltuend und heilend alle, die von dem Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm."
Auch heute noch möchte er durch die Gläu­bigen inmitten der Gemeinde oder Versammlung Gott lobsingen (Hebr. 2,12).

Der Kinnor, ein ausgesprochenes Lobinstru­ment, spricht von dem Herrn Jesus, der in seinem ganzen Leben Gott stets ein Lob war. Er sagt von sich in Ps. 109,4 b wörtlich: „Ich aber bin Gebet." Er tat allezeit das dem Vater wohlgefäl­lige (Joh. 8,29). Möchten wir Ihm immer ähn­licher werden. sich hier um ein Musikinstrument mit relativ kleinem Resonanzkörper (der eigentlich aus zwei Teilen besteht) und zwei Armen aus Hörnern, an deren Endregionen ebenfalls eine jochartige Querverbindung angebracht ist, mit der man die Saiten spannen kann.

VI. Der Nevel - „Harfe"
Der Nevel ist ein dem Kinnor sehr ähnliches Saiteninstrument. Im Gegensatz zum Kinnor und anderen Instrumenten der Bibel liegt für den Nevel anscheinend nur sehr wenig archäo­logisches Material vor. Man nimmt jedoch an, daß der Nevel einem auf Bor-Kochbamünzen abgebildeten Instrument entspricht.
In Psalm 32,2 und 144,9 liest man von dem Nevel mit zehn Saiten: „Singet ihm Psalmen mit dem Nevel von zehn Saiten!" „Gott! Ein neues Lied will ich dir singen, mit dem Nevel von zehn Saiten will ich dir Psalmen singen."
Es ist ziemlich naheliegend, einen Zusammen­hang zwischen diesen 10 Nevelsaiten und den 10 Geboten (2. Mose 20) zu sehen. Der Herr Jesus wurde unter Gesetz geboren (Gal. 4,4) und stellte das Gesetz Gottes in seinem Leben in seiner ganzen Fülle dar (Matth. 5,17). Wer in einem Gebot des Gesetzes strauchelt, ist aller Gebote schuldig geworden (Jak. 2,8-11). Bei Jesus Christus stand alles in völliger Harmonie! Er konnte zu seinen Feinden sagen: „Wer von euch überführt mich der (oder: einer) Sünde?" (Joh. 8,46)

Der Apostel Paulus sagt von ihm: „Der Sünde nicht kannte . . . " (2. Kor. 5,21). Der Apostel Petrus bezeugt: „ Welcher keine Sünde tat, noch wurde Trug in seinem Munde er­funden . . . " (1. Petr. 2,22). Der Apostel Johannes erklärt: „Und Sünde ist nicht in ihm." (1. Joh .3,5)

Das ganze Leben des Herrn Jesus war zum Lobe und zum Preise seines Gottes und Vaters. Deshalb konnte er in Joh. 17,4 sagen: „Ich habe dich verherrlicht auf der Erde!"
Es folgen nun noch einige Stellen, wo der Nevel auch zu finden ist: 1. Kön. 10,12; 1. Chron. 16,5; 21,1; Ps. 49,4; 71,22; 92,1; 150,3 usw.

 

(Fortsetzung in der nächsten Ausgabe)

Nachtext

Quellenangaben