Zeitschrift-Artikel: Margaret Epp: "Die verschlossene Quelle"

Zeitschrift: 38 (zur Zeitschrift)
Titel: Margaret Epp: "Die verschlossene Quelle"
Typ: Buchbesprechung
Autor: Wolfgang Bühne
Autor (Anmerkung):

online gelesen: 222

Titel

Margaret Epp: "Die verschlossene Quelle"

Vortext

Text


Diese Erzählung berichtet aus der Zeit nach der Jahrhundertwende, in welcher viele Mennoniten aus Rußland und anderen Ländern nach Kanada aus­wanderten, um in der neuen Umgebung den von vielen Generationen geprägten Frömmigkeitsstil zu praktizieren.
Es kommt zu großen Spannungen als Hendrik, der Sohn des Predigers, sich bewußt gegen die ihn einengenden Traditionen auflehnt und damit zum Führer der rebellierenden Jugend wird.
Doch diese Spannungen bereiten den Boden für eine Erweckung unter alt und jung vor, die dazu führt, daß die durch selbstgenügsame Frömmigkeit "verschlossenen Quellen" zum Segen für andere aufbrechen.
Dieses Buch ist nicht nur eine sehr spannende Erzählung. Es schildert sehr treffend und mit viel Liebe das Leben und Denken der Mennoniten, macht aber auch taktvoll auf akute Gefahren auf­merksam, die mit einer stark traditionsgeprägten Frömmigkeit verbunden sind.
Ein sehr empfehlenswertes Buch für Jugend­liche und Erwachsene. Gut geeignet auch zum Wei­tergeben an junge Menschen, die aus einer gläu­bigen Umgebung ausgebrochen sind.

Nachtext

Quellenangaben

 Memra-Verlag, 327 S., DM 9.95