LOGO fest & treu
Benutzername:

Passwort:

Passwort vergessen?

Zeitschrift-Artikel: Leserbrief

Zeitschrift: 40 (zur Zeitschrift)
Titel: Leserbrief
Typ: Artikel
Autor: D. K.
Autor (Anmerkung):

online gelesen: 214

Titel

Leserbrief

Vortext

Text

Zuerst möchte ich mich einmal dafür bedan­ken, daß dieses Thema aufgegriffen wurde. Trotzdem müssen m.E. noch Ergänzungen gemacht werden:

Tatsache ist, daß in 90% aller BRD-Haushalte ein Fernseher vorhanden ist. Tat­sache ist auch, daß zig-Tausend Fernseher und Videorecorder anläßlich der Fußball-WM gekauft wurden. Tatsache ist, daß in unzäh­ligen Wohnungen die flimmernde Mattschei­be zum abendfüllenden Unterhalter Nr. 1 ge­worden ist. Tatsache ist, daß 40% aller pro­duzierten Videofilme pornographisch sind usw. - Tatsache ist auch, daß uns Christen dazu keiner gefragt hat, wir müssen das be­ste aus dieser Situation machen!

Eine Münze hat immer zwei Seiten. Und wenn die eine Seite leider so riesig groß ist, wie in dem Artikel von Gerrit Alberts zu le­sen war, dann ist die andere Seite die riesi­ge Chance für uns Christen, Menschen das Evangelium von Jesus Christus zu sagen.

Man sollte einmal die Menschen zu Wort kommen lassen, die sich auf Grund von Fernsehansprachen, Zeugnissen, Wortver­kündigungen in Amerika, den Niederlanden, England usw. bekehrt haben. Sie sind jetzt neue Kreatur en und wir werden später mit ihnen beim Herrn sein. Und wir werden dann gefragt, ob wir die uns "anvertrauten Pfunde" genutzt haben. Diese Menschen konnten durch Evangelisationsabende nie er­reicht werden. Nur dadurch, daß Christen all ihre Fähigkeiten, Zeit und ihr Geld unter Gebet für die Fernseharbeit zur Verfügung gestellt haben, wurde dies möglich.

In Böblingen ging es keinesfalls darum, ein kommerzielles System aufzubauen, Men­schen in den Mittelpunkt zu stellen oder gar "Star-Rollen" an Evangelisten zu verteilen. Einziges Ziel ist es, mehr Evangelium in un­sere verlorene Zeit zu bringen.
Jerry Manders Forderung ändere ich da­hin ab: "Schafft christliches Fernsehen an, denn eine Welt mit christlichem Fernsehen, meine ich, kann nur besser sein als eine ohne."

 

In brüderlicher Verbundenheit Ihr D.K.

Nachtext

Quellenangaben