Zeitschrift-Artikel: Der Herr kann auch Christen verändern! Eine Reformation meines Christseins war schon längst fällig. Jahrelang hatte ich ein mehr oder w

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Titel: Der Herr kann auch Christen verändern! Eine Reformation meines Christseins war schon längst fällig. Jahrelang hatte ich ein mehr oder w
Typ: Artikel
Autor: Ulrike B.
Autor (Anmerkung):

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Titel

Der Herr kann auch Christen verändern! Eine Reformation meines Christseins war schon längst fällig. Jahrelang hatte ich ein mehr oder w

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Text

Eine Reformation meines Christseins war schon längst fällig.
Jahrelang hatte ich ein mehr oder weniger geglücktes, aber auf jeden Fall jämmerli­ches Doppelleben geführt. Auf der einen Sei­te die Pflege einer gewissen Frömmigkeit um peinliche Fragen zu vermeiden, auf der anderen Seite der kümmerliche Ersatz, den die Welt bietet und von dem meine Mitchristen keine Ahnung hatten.

Aber der Herr ging mir nach und öffnete mir die Augen für meinen Zustand, aber auch für Seine Person und Sein Wort. Viele Jahre nach meiner "Bekehrung" erlebte ich zum ersten Mal, was die "Freude am Herrn" bedeutet.

Die Konsequenzen blieben nicht aus. Um mehr Zeit fürs Bibellesen und Gebet zu ha­ben, fiel die Zeit für das bisher leiden­schaftliche Hören von Pop- und Rockmusik fast wie selbstverständlich weg. Es war eine große Freude!

Aber dann kam die Versuchung. Es war ein Tag wie jeder andere. Aufstehen, waschen, anziehen, viel zu wenig Stille Zeit, früh­stücken, ins Auto steigen und losfahren. Auf dem Weg zur Arbeit haben die Gedanken je­desmal 20 Minuten Zeit, miteinander um die Wette zu laufen. Mir fällt ein: ich habe schon lange nicht mehr Radio gehört! Nach wochenlanger Abstinenz schalte ich das Ding ein und es tönt auch tatsächlich eine Weile ganz erträgliche Musik.

Plötzlich wird die Musik von einem Spre­cher unterbrochen, der von den neuesten Re­korden und Leistungen berichtet. Er erzählt von drei jungen Leuten in Kassel, die - sich abwechselnd - in 75 Stunden die ganze Bibel durchgelesen und damit einen neuen Rekord aufgestellt haben. Er meint noch, das sei ein gutes Beispiel für . . .

Mein Gewissen ist wieder wach. Ich auch. Schnell drehe ich den Kasten aus und sage mir: "Siehste!".

Manchmal kann Gott auch das Radio be­nutzen, um uns vom Radio zu kurieren.

Nachtext

Quellenangaben