Zeitschrift-Artikel: Die Gaben an die Gemeinde (Teil 2)

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Titel: Die Gaben an die Gemeinde (Teil 2)
Typ: Artikel
Autor: Ralf Müller
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Titel

Die Gaben an die Gemeinde (Teil 2)

Vortext

Text

Im ersten Teil dieser Reihe über die geistlichen Gaben in der Gemeinde wurde das Augenmerk auf die Personen-Gaben gerichtet, die am Anfang der Geschichte der Gemeinde Gottes gegeben wurden, um das geistliche Fundament zu legen - auf die Apostel und Propheten. Im weiteren Verlauf dieser Reihe sollen auch noch Aufgaben und Dienste in der Gemeinde beleuchtet werden. Im vorliegenden zweiten Teil dieser Reihe geht es noch einmal um Personen-Gaben.

Dieses Mal geht es um die Personen-Gaben, die heute noch vorhanden sind: Die Gaben der Evangelisten, der Hirten und Lehrer. Auch in dieser Folge sollen die Personen-Gaben unter drei Aspekten angeschaut werden: Zunächst wird versucht, die Gaben und ihre Tätigkeit allgemein zu beschreiben. Dann soll kurz gezeigt werden, daß der Herr Jesus in Seinem Dienst auf der Erde auch die Merkmale dieser Gaben ausgelebt hat. Weiterhin sollen Personen-Gaben aus der Bibel vorgestellt werden.

Aufträge und Einstellungen

Wir Menschen neigen in der Regel dazu, die Gaben anzustreben, die uns herausheben und uns am wenigsten abverlangen. Den gesellschaftlichen Wert, den Francis Schaeffer als den "persönlichen Frieden" bezeichnet hat, kann man auch in orthodoxen christlichen Gemeinden antreffen. Auch ist der zu biblischen Zeiten beobachtbare Hang zur Geltungssucht anzutreffen (z.B. Lk 22,24ff; 1Ko 4,6; 8,1ff). Von einigen Christen wurde schon anfangs die Gabe des Lehrers in der Weise ausgeübt, daß sie zu allem ihre Belehrungen abgaben, aber nicht in Rechnung zogen, daß Gott über jede Äußerung zur Verantwortung ziehen wird (Jak 3,1; vgl. Mt 12,36-37). Gott möchte, daß alles, also auch eine Gabe, in Hingabe und Selbstverleugnung mit der ganzen Persönlichkeit ausgeübt wird; Er hat Lust an der Wahrheit im Innern
(Ps 51,6a). Das schließt ein, daß der Herr sich vorbehält, die Wahrhaftigkeit jeder Äußerung bei dem, von dem sie kommt, zu prüfen (1Ko 4,1-5; Rö 14,12).

Viele Probleme ergeben sich im Verhältnis zu den "schwierigen" und "unbeliebten" Gaben der Hirten und der Evangelisten. Mit ihnen ist oft langwierige Arbeit verbunden, ohne daß man sofort Lohn sehen kann. Wie-viele Menschen werden oft jahrelang begleitet und persönlich evangelistisch oder seelsorgerisch betreut, ohne daß sich etwas tut. Wir haben bei uns und anderen mit den Auswirkungen der Fehlhaltung des Konsumierens zu tun. Ein punktueller, einmaliger Einsatz fällt oft leichter als die mühsame Arbeit, einen verstrickten oder verirrten Menschen von einer Verfehlung zurückzubringen (Gal 6,1; Luk 15,4-7; Jo 11,44b). Es fällt uns oft schwer, darin ausgewogen zu sein, daß wir einerseits eine deutliche biblische Botschaft haben, andererseits aber viel Geduld benötigen. Wie lange die Zeit ist, die uns noch zur Verfügung steht, weiß nur der Herr. Aber die müssen wir fruchtbar auskaufen (Gal 5,22; Eph 5,15f).

Glücklicherweise wird in den genannten Bereichen seit geraumer Zeit viel getan. Literatur mit Hilfestellung für evangelistische Lebensweise und seelsorgerische Gesprächssituationen ist reichlich erschienen. Im Bereich der Seelsorge, der lange Zeit der Freudschen Psychologie überlassen wurde, haben gläubige Christen in den letzten Jahrzehnten auf der Basis eines bibelorientierten Menschenbilds unterschiedliche Modelle entwickelt, die in der Praxis eingesetzt bzw. erprobt werden. In Trainingskursen kann man lernen, wie Gaben verantwortlich vor Gott ausgeübt werden. Es ist an der Zeit, daß wir gläubigen Christen wieder mehr wirklich lebendige Jünger unseres Meisters werden und wieder mehr lernen, daß der hervorragendste Platz im Reich Gottes für den bestimmt ist, der sich am meisten erniedrigt (Mk 10,43-45).

Evangelisten

1. Evangelium ist die "gute Botschaft". Der Inhalt dieser Botschaft ist die Herrlichkeit des seligen Gottes, der nicht durch die alltäglichen Sorgen und Nöte beunruhigt wird, sondern entsprechend Seinem Reichtum hilft (1Tim 1,11, vgl. im Blick auf uns Mt 6,32.33). Das Evangelium umfaßt die Errettung des Menschen durch das Werk von Golgatha und die Wahrheit, die Gott in Seinem Wort über sich offenbart hat (vgl. 1Tim 2,4). Allgemein ist die Weitergabe dieser Botschaft in Wort und Leben die Aufgabe jedes Gläubigen (vgl. 2.Tim 4,5). So wie jemand, der reich beschenkt wird, gerne von der Größe des Geschenks berichtet und die Größe des Gebers herausstellt und empfiehlt, so ist es auch mit dem Evangelium. Evangelium kann nicht theoretisch erörtert oder aus dritter Hand weitergegeben werden. Die Dankbarkeit für die unverdiente Gnade Gottes gegenüber dem schuldigen Sünder treibt jeden gläubigen Christen, das weiterzusagen. Und nicht nur das: Auch die Gnade und Barmherzigkeit Gottes soll in Tat und Wahrheit ausgelebt werden, und das nicht nur gegenüber Menschen, bei denen uns das leichtfällt, sondern auch denen gegenüber, die in der Gosse liegen, die schwierig sind, die unsere ganze Ausdauer und unser Gebet nötig haben. Mit denen wir nicht nur zwei Meilen, sondern einen Marathon laufen müssen (vgl. als Minimum Mt 5,41). Die Menschen, die die kleinen und großen Inkonsequenzen in unserem Leben wahrnehmen und uns vielleicht darauf ansprechen. Und die auch wahrnehmen, daß wir Nöte und Probleme haben, und wie unser Herr helfen kann und will. Dazu muß auch gesagt werden, daß jede Zeit und Umgebung "ihre Methoden" hat. In einer Zeit sind Vorträge mit einem großen Publikum ein Mittel. Heute, wo kirchliche Institutionen weitgehend abgelehnt werden, kann man in weiten Bereichen nicht mehr vordergründig mit der Institution "Kirche" oder "Gemeinde" kommen. Da ist "persönliche Evangelisation" besser geeignet, weil die Menschen die Botschaft dann nachvollziehbar im Leben des Gläubigen sehen können. Liebe macht erfinderisch. Warum nicht auch darin, das Evangelium weiterzugeben?

Evangelium ist Leben im Reichtum der Fülle des Lebens, das Gott schenkt, und das Verfügbarmachen dieses Reichtums für jeden Menschen, dem bewußt geworden ist, daß nur Gnade ihn retten kann. Die Bibel zeigt, daß Evangelium nicht "nur" das Predigen zu Ungläubigen, sondern die ganze Gute Botschaft Gottes ist (Rö 1,9; 15,16; 1Ko 15,1; 2Ko 4,3; Eph 3,6; Kol 1,23; 1Tim 1,11).

2. Der Herr Jesus ist der Evangelist, der von Gott her zu Israel gesandt war (Lk 4,18). Durch die Apostel ist Er zu den Völkern gegangen, um sie zu evangelisieren (Eph 2,17). Dieser Friede, der den Inhalt des Evangeliums dieses Verses bildet und die früher rivalisierenden Menschengruppen in der Gemeinde verbindet, ist eines der Geheimnisse der Gemeinde. Wir Menschen können viel über dieses Geheimnis sprechen, tragen aber oft sehr viel dazu bei, die Tatsache zu verschleiern, daß der Herr Jesus Christus unser Friede ist. Wie oft grenzen wir Menschen aus, behandeln sie lieblos, verleumden... Die Botschaft, daß 'r unser Friede ist, kann nicht von uns stammen. Sie stammt von dem großen Evangelisten, der sich selbst gegeben hat, der uns Menschen zum ersten Mal wirklich gezeigt hat, was Liebe ist (1Jo 3,16; 4,7-5,3;
Jo 13,34f) und uns Menschen Nutznießer dieser Liebe sein läßt. Er hat uns darin ein Vorbild gegeben, wie wir in unseren Grenzen, die uns als Geschöpfen gesetzt sind, das Evangelium ausleben können.

3. Der Herr Jesus Christus hat der Gemeinde Menschen geschenkt, deren Leben durch das Weitergeben des Evangeliums gekennzeichnet sind. Namentlich wird beispielsweise Philippus erwähnt (Apg 21,8). Timotheus, der wohl nicht ein Evangelist war, sollte das Werk eines Evangelisten tun. Paulus sagt ihm damit, daß er Leuten nacheifern sollte, deren ganzes Leben darin bestand, auf die unterschiedlichsten Weisen Menschen zu Christus führen. Dies zeigt, daß es Personen gab, die mit ihrem ganzen Leben Evangelisten waren (2Tim 4,5). Epenätus, der Erstling für Christus in Asien (Rö 16,5), und viele andere in den Grüßen der Briefe genannte Geschwister werden nicht als "Evangelisten" bezeichnet. Was wäre aber aus dem christlichen Zeugnis ohne den Dienst und die Hingabe solche Geschwister für das Evangelium geworden?

Hirten

1. Hirten weiden (Ps 23,1) und gehen auch den Schafen der Herde nach, die sich verirren (Lk 15,5) bzw. "am Rand leben" (Hes 34,16). Sie wenden das Wort Gottes als Nahrung für die Gläubigen und seelsorgerisch auf die Situation des einzelnen Gläubigen an. Lebenserfahrung ist eine wichtige Komponente in ihrer Ausrüstung für den Dienst (1Tim 3,6). Hirtentätigkeit ist Selbstaufgabe zugunsten der Schafe (Vgl. das Gegenteil davon in Jer 23,1; Hes 34,4). Die Tätigkeit selbst wird in Mt 9,36; Jo 21,15ff; 1Ko 9,7 beschrieben.

2. Der Herr Jesus Christus ist der gute Hirte, der sich für seine Herde gegeben hat (Jo 10, besonders Vers 15). Er ist der große Hirte, der seine Schafe jetzt weidet (Heb 13,20). Und Er ist der "Erzhirte", der verheißene Hirte, der in Zukunft offenbar Seine Herde weiden wird (1Pe 5,4), mit den Eigenschaften, die Israel schon von David her kannte (Hes 34,23).

3. Bei der Gemeinde ist es so wie bei einer Herde, daß eine Vertrautheit zwischen dem Hirten und den Schafen bestehen muß. Deshalb scheint bei den Hirten am meisten von allen Personen-Gaben der Aufgabenkreis mehr örtlich oder regional begrenzt zu sein. Dies fällt auch dann auf, wenn man den Aufgabenkreis der Aufseher (episkopos) mit dem der Hirten vergleicht (vgl. Apg 20,28; 1Pe 2,25; 5,2; 1Tim 3,1- 7; Tit 1,7). Daher ist es sicher möglich, daß ein Hirte von Eph 4,11 ein örtlicher Ältester (presbyteros; ein mit dem Begriff "Aufseher" austauschbar verwendeter Ausdruck) ist.

Paulus war ein solcher Hirte (z.B. Apg 20,31; 2Ko 11,28-31). Petrus wurde durch den Herrn Jesus der Hirtenauftrag in einer Weise gegeben, die die unterschiedlich zu betreuenden Teile einer Herde und die unterschiedlichen Tätigkeiten eines Hirten zeigt (Jo 21,15-17). Die Briefe im NT haben regelmäßig einen konkreten Anlaß und zeigen auf, wie Hirten den Fragen seelsorgerisch und mit biblischer Lehre begegnen. In Verbindung mit der Beschreibung der Gabe des Lehrers möchte ich deutlich machen, wie eng der Dienst von Seelsorge und Lehre zusammenhängt.

Lehrer

1. Lehrer sind solche, die Zusammenhänge - sozusagen "das Bild gesunder Worte" (2Tim 1,13) oder das "Bild der Lehre" (Rö 6,17) - deutlich machen. Es besteht die Gefahr, sie Theologen gleichzusetzen. In der Bibel sind Lehrer aber mehr solche, die die Zusammenhänge des Wortes Gottes deutlich machen, damit das Leben der Gläubigen auf Gott hin ausgerichtet wird und Seine Gedanken besser in der Ganzheit des Lebens umgesetzt werden. Der Lehrer steht in enger Beziehung zu denen, die er unterweist und denen er Vorbild ist (vgl. Mt 10,24. 25; Mt 8,19). Die Satzstellung in Eph 4,11 ("andere als Evangelisten, andere als Hirten und Leh-rer") ist ein Hinweis darauf, daß Hirten und Lehrer sich in ihrem Aufgabengebiet überschneiden und nicht strikt getrennt werden dürfen (vgl. Mk 6,34; 1Tim 3,2). Die Lehrtätigkeit ist auch bei den Gnadengaben (Rö 12,7; 1Ko 14,6. 26) und beim Aufgabenkreis eines Ältesten (1Tim 3,2) genannt, was ein weiterer Hinweis auf den praktischen Bezug des Lehrens ist. Um das Wesen des Lehrens zu beschreiben, ist es auch notwendig, Aussagen des AT zu berücksichtigen. Lehre ist das Weitergeben und auch Erklären der Gebote Gottes (2Chr 17,9). Der Ausgangspunkt der Lehre ist Gehorsam gegenüber Gott (Esra 7,10). Ebenso ist das Ergebnis der Lehre der praktische Gehorsam gegenüber Gott (5Mo 4,1-9.14; 5Mo 5,31). Lehre hat ihren Ausgang von Gott her (2Mo 4,12. 15; 24,12) und gibt Wegweisung (Ps 27,11; 86,11; 143,10 - alle Verse aus der unrev. Elb. Üb.). Die Propheten sprechen davon, daß in der Zukunft die Völker über die Gebote des Herrn belehrt werden (Jes 2,3; Mi 4,2). Gott selbst wird dafür sorgen, daß in der Zukunft Seine Satzungen in den Herzen der Menschen sein werden (Jer 31,34). Die Folge ist Gerechtigkeit (Pr 9,9; 2Tim 3,16). Das wird die Zeit sein, in der nicht mehr die Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen vorherrschen, über die Gott Zorn vom Himmel her bringen muß (Rö 1,18-32), sondern die Zeit, in der göttliche Gerechtigkeit auf dieser Erde herrschen wird (Jes 9,7; 32,1). Und auf der neuen Erde wird Gerechtigkeit wohnen (2Pe 3,13).

Lehre hat also zur Folge, daß die Unterweisungen des Herrn besser gekannt und deutlicher im Leben umgesetzt werden. Dies kann durch Predigt und durch Einzelunterweisung, die seelsorgerisch sein kann, geschehen (vgl Apg 19,8-10). Lehre ist im Gemeindeleben ein wesentlicher und grundlegender Bestandteil (vgl die Reihenfolge in Apg 2,42).

Lehrer müssen vor allem auf Gott und die Verbindlichkeit Seines Wortes hinweisen und es deutlich machen (2Tim 1,13.14; 2,1.2; 3,16.17). Sie binden also nicht an sich, sondern allein an Gott und Sein Wort. Auch bringt ihre Tätigkeit mit sich, daß sie die Belehrten von sich entwöhnen, sich also durch die eigene Tätigkeit in gewissem Sinn entbehrlich machen, um andere zum Lehren zu befähigen (2Tim 2,1.2). Ihr vornehmstes Ziel ist,dem Herrn Jesus Vorrang und Ehre einzuräumen und Wegweiser zu Ihm hin zu sein (vgl Apg 20,32; Eph 4,11-19).

2. Der Herr Jesus ist der Lehrer, als Rabbi in Israel bekannt (Jo 3,2; 11,28; 13,13), bei dem Lehre und Lebenswandel vollkom-men übereinstimmen (Apg 1,1; Jo 8,25). Er ist der, der zuerst das ausgelebt hat, was Er dann auch lehrte. Er ist auch derjenige, den wir ausschließlich unseren Lehrer bzw. Meister nennen sollen (Mt 23,10). Jeder, den Er als Lehrer gegeben hat, ist Ihm untergeordnet. Das bedeutet für uns heute, daß kein Mensch eine Lehre "entwerfen" darf. Jeder Lehrer und jede Person, die lehrt, muß "ihre" Lehre nachvollziehbar aus der Bibel herleiten können. Die Worte des Herrn Jesus in Mt 23 sind zwar Worte, die Er in einer bestimmten Umgebung an Seine Jünger ge-richtet hatte. Angesichts dessen aber, daß es auch im christlichen Bereich Führer-persönlichkeiten gibt, die mit einem immensen Personenkult umgeben werden, denen man auch alles einfach unbesehen abnimm t,ist eine Anwendung auf heute sehr nötig und von der Bibel her legitimiert (vgl. auch Mt 24,23.24; Apg 5,34-39; Apg 20,29.30). Vielleicht kennen wir ja in unserer eigenen Umgebung auch Beispiele davon. Der wichtige Grundsatz darf nicht aufgegeben werden: Jesus Christus ist der Lehrer, an dem alle anderen Lehrer gemessen werden müssen. Sein Leben und Seine Lehre sind verbindlich Vorbild und Maßstab für uns.

3. Es gab bestimmte Personen, die in der Bibel namentlich u.a. als Lehrer bezeichnet sind: Barnabas, Simeon, Lucius, Manaen und Saulus (Apg 13,1). Wie schon gesagt, zeigen die Briefe des NT eine einmalige Verknüpfung von Belehrung mit seelsorgerischer Hilfestellung auf. Insofern kann man die Briefschreiber als Lehrer bezeichnen. Einige "Highlights" biblischer Lehre sind eingebettet in sehr praktische Unterweisungen. Als Beispiel zum persönlichen Studium möchte ich Philipper 2,1-11 empfehlen. Könnten wir das Beispiel der Demut und Erniedrigung des Herrn, das uns Lehre über unseren Herrn vorstellt, mit geistlichem Gewinn anschauen, wenn wir selbst etwa nicht bereit wären, wirklich demütig zu werden und uns selbst unter den Mitbruder bzw. die Mitschwester zu stellen? Wenn wir also nicht die seelsorgerischen Unterweisungen zu Herzen nehmen wollten? Neben der Zunahme wirklich christlicher Tugenden wäre ein Beherzigen dieser Belehrungen zumindest das Ende von manchem kleinen oder großen "Starkult".

(wird fortgesetzt

Nachtext

Quellenangaben