Zeitschrift-Artikel: J. C. Ryle: Fünf Märtyrer Treu bis in den Tod

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Titel: J. C. Ryle: Fünf Märtyrer Treu bis in den Tod
Typ: Buchbesprechung
Autor: Wolfgang Bühne
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Titel

J. C. Ryle: Fünf Märtyrer Treu bis in den Tod

Vortext

Text

Ende des vorigen Jahrhunderts hat der englische Bischof J. C. Ryle dieses Buch über das Leben und Sterben der fünf bekannten Reformatoren geschrieben, welche in den wenigen Regierungsjahren der "Blutigen Maria" um ihres Glaubens willen auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden.

Er schrieb dieses Buch in einer Zeit, als sich in England unter den Protestanten ein Ritualismus breit machte und die römische Lehre von der "Realpräsens" Christi im Abendmahl wieder ins Gespräch kam. Damals wollte Ryle mit diesen ergreifenden Zeugnissen die Protestanten an ihre eigene Geschichte erinnern, denn alle diese englischen Märtyrer wurden verbrannt, weil sie die Transsubstantiationslehre der Katholiken für Götzendienst hielten.

In diesem Buch geht es um die Reformatoren John Hooper, Rowland Tylor, Hugh Latimer, John Bradford und Nicholas Ridley, Männer die bereit waren, für ihre Überzeugungen zu sterben. Tausende waren damals Augenzeugen, wie diese Männer in ihren letzten Lebensstunden Gott und Seinem Wort die Treue hielten, für ihre Mörder beteten und mit einem Gebet auf den Lippen verbrannten.

In unserer Zeit, wo der Protest der Evangelikalen gegen die Irrlehren des Katholizismus verstummt ist und evangelikale Führer vom ökumenischen Geist benebelt sich auf die Reise nach Rom machen, ist es wichtig, an diese Männer zu erinnern, deren Treue und Standfestigkeit unsere geistliche Armut und Harmlosigkeit bloßstellen.

Ein erschütterndes Buch, auch als Geschenk für viele Anlässe geeignet. 

Nachtext

Quellenangaben

CLV, gb., 192 S., DM 16,80