Zeitschrift-Artikel: Vom Feigling zum T-Shirt-Missionar

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Titel: Vom Feigling zum T-Shirt-Missionar
Typ: Artikel
Autor: Markus Schmid
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Titel

Vom Feigling zum T-Shirt-Missionar

Vortext

Text

Meine Heimat ist Waiblingen-Beinstein, ein kleines Dorf in der Nähe von Stuttgart. 1977 wurde ich geboren und seit mittlerweile zehn Jahren bin ich mit meiner Frau Sissy verheiratet und darf Vater von vier fröhlichen Kindern sein. Aus einem christlichen Elternhaus kommend, habe ich mich recht früh für ein Leben mit Jesus Christus entschieden, doch leider war meine Bekehrung nicht sehr gründlich und tiefgehend. Zwar bekannte ich meine Sünden, aber mir fehlte eine echte Sündenerkenntnis und daher war mein Glaube auch sehr schwach. Die Folge war, dass ich ca. sechs Jahre lang ein unbrauchbarer, kraftloser und feiger Christ war. Im Sommer 1994 hielt der Herr die Zeit für gekommen, um mich vor die Wahl zu stellen, welchen Weg ich wirklich gehen wollte: den schmalen Weg der Nachfolge, ganz mit Jesus, oder zurück in die Welt. Damals begann ich meine Ausbildung als Industriemechaniker bei der Firma Mercedes Benz (heute Daimler) in Stuttgart. Diese Firma war und ist seit fast 22 Jahren meine Glaubens- und Lebensschule.

› In Gottes Schule

Diese Schule Gottes begann an dem Tag, als ich einem Azubi-Kollegen erzählte, dass ich Christ bin. Kurz darauf wusste es die ganze Ausbildungsgruppe – und eine schwere, vor allem aber sehr heilsame Zeit begann. Ich wurde wegen meines Glaubens an Jesus fast täglich gemobbt – das heißt ausge- lacht, bloßgestellt und gede- mütigt – wie ich es nie zuvor erlebt hatte. Einmal warf ein Kollege mein Mäppchen aus dem Fenster und ein anderes Mal drohte er mir mit Schlägen. Ein Kollege nahm mir mein Schulbuch weg und gab es mir tagelang nicht wieder. Ein anderer malte Karikaturen und Comics über mich und meinen Glauben an Jesus und allgemein machten sie viele Witze. Anfangs kam ich überhaupt nicht damit klar, hatte oft Angst zur Arbeit zu gehen, war eingeschüchtert und sehnte mich danach, dass Jesus doch bald wiederkommen möge... Doch gerade diese schmerzhaften Erfahrungen, die Bibel nennt es Leiden um Jesu willen, waren das Beste, was mir passieren konnte, denn in dieser Zeit begann der Heilige Geist meine ober ächliche Beziehung zu Jesus zu vertiefen. Ich ng an, die Nähe Jesu im Gebet und im Wort Gottes zu suchen. Dadurch wuchs meine Beziehung zu Jesus und die Folge war, dass der Herr mir die Kraft gab, mutig von Ihm zu zeugen und mich sogar zu freuen, wenn ich um Jesu willen Spott zu ertragen hatte. Diese ersten drei Ausbildungsjahre waren somit meine Grundausbildung, sowohl im Berufsleben als auch in der Nachfolge Jesu.

› Die Morddrohung

In dieser Zeit begann ich auch Traktate zu verteilen. So kam es, dass ich zwei Nächte vor meiner schulischen Abschlussprüfung nachts um ca. 2 Uhr einen Anruf bekam. Ich ging ans Telefon und eine Stimme fragte mich: „Bist du der Typ, der die Zettel (selbstgemachte Traktate) verteilt hat?“ Als ich seine Frage bejahte, sagte er: „Du dreckiges Christenschwein! Wir schlitzen dir den Bauch auf und reißen dir ... Wir kriegen deine Adresse raus, dann geht’s dir dreckig... Wir sind Satanisten und...wir haben Messer... Hast du verstanden?“ Dann legte er auf. Ich bekam Todesangst und an Schlaf war nicht mehr zu denken. Zwei Tage später fuhr ich mit der geladenen Luftpistole eines Bekannten im Hand- schuhfach zu meiner Abschlussprüfung. Trotz meines Kleinglaubens verlief die Prüfung äußerst erfolgreich. Ich bekam mit einem weiteren Kollegen das beste Zeugnis der Klasse. Welch unverdientes Geschenk. In den Wochen und Monaten nach der Morddrohung schaute ich unterwegs oft voller Angst um mich, immer mit dem Gedanken, die Satanisten könnten plötzlich neben mir anhalten, mich verschleppen und zu Tode foltern. Der Herr war gnädig und was mein sorgenvoller Verstand nicht zu tun vermochte, das tat Gott: Ich bekam von einigen Glaubensschwestern den Psalm 91,7 zuge- sprochen: „Tausend fallen an deiner Seite, zehntausend an deiner Rechten - dich erreicht es nicht.“ Der Herr half mir, dieses Wort glaubend zu ergreifen und ich wagte es nach einigen Monaten erneut, Traktate zu verteilen. Nach meinen Prüfungen startete ich ins Berufsleben. Da ich mich weiterhin zu Jesus bekannte, ging auch der Spott weiter – wenn auch nicht ganz so stark wie in der Ausbildung. Der Herr lehrte mich nach einigen etwas ruhigeren Jahren eine weitere Lektion in der Nachfolge. Er ließ es zu, dass ich ca. zehn Jahre lang mit einem Kollegen zusammenarbeiten musste, der mir das Leben schwermachte – das heißt aber mir half, geistlich zu wachsen! Er war wohl in früherer Zeit ein Zuhälter und aus irgendeinem Grund hatte er einen regelrechten Hass auf mich. In diesen 10 Jahren überschüttete er mich immer wieder mit bösen Ausdrücken, versuchte mich anzuschwärzen und schlecht zu machen bei anderen. Oft nannte er mich ein „dummes A...“. Doch mit der Hilfe des Herrn konnte ich oftmals neben ihm stehen und ihn im Stillen segnen und für ihn beten. Doch nicht immer hatte ich sofort den Sieg über die Gemeinheiten, die er gegen mich anwandte. Ich weiß noch, wie er einmal in seiner Wut dafür sorgte, dass ich an einen anderen Platz versetzt wurde. Ich kochte ebenfalls innerlich vor Zorn. In Gedanken warf ich ihn immer wieder gegen die Wand und verpasste ihm Fausthiebe. In mir tobte ein großer Kampf, der erst nach vielen Stunden mit einem Sieg der Liebe Gottes in mir endete. Der HERR gab mir eine besondere Liebe für ihn und ich konnte für ihn beten. Der Heilige Geist legte den Wunsch in mein Herz, ihm Gutes zu tun wo ich konnte, auch dann wenn er mir das Gute mit Bösem vergalt.

› Der daimler-Gebetskreis

2002 entstand auch unser bis heute existierender Daimler-Gebetskreis. Auf teilweise sehr abenteuerliche Weise lernte ich im Lauf von vielen Jahren mehr als zehn gläubige Kollegen kennen, mit denen ich mich zeitweise täglich zum Gebet traf und noch treffe. Es sind unschätzbar wertvolle Kontakte und unsere gemeinsamen Gebetszeiten sind nicht in Gold aufzuwiegen. Aufgrund der vielen Menschen die Jesus nicht kennen, ist mein Arbeitsplatz mein wichtigstes und größtes Missionsfeld geworden. Es haben sich in den letzten 22 Jahren unzählige Möglichkeiten ergeben, um mit Muslimen, Namenschristen und Atheisten ins Gespräch zu kommen. Der Herr gab mir dazu u.a. die originelle Idee, T-Shirts mit christlichen Sprüchen zu tragen. So kann ich auch ohne Worte täglich acht Stunden als „Brief Christi auf zwei Beinen“ auf Jesus hinweisen. Ich trage sie nicht jeden Tag, aber immer wieder. Doch ahnte ich nicht, dass damit auch eine weitere „Glaubensprüfung“ von Gottes Seite verbunden war. › das umkämpfte t-Shirt Das Jahr 2016 hatte gerade begonnen und ich arbeitete zusammen mit unserem muslimischen Gruppensprecher. Wir kamen wie schon so oft recht schnell ins Gespräch über den Glauben an Jesus. Er stellte mir viele Fragen und am Ende hatte ich die Möglichkeit, ihm das Buch: „Die Tatsache der Aufer- stehung“ von Josh Mac Dowell und ein weiteres Heft über die Entstehung der Bibel zu geben. Er hat in den nächsten Monaten tatsächlich beides gelesen. Zwei Wochen später arbeitete ich mit einem Atheisten und einem Katholiken zusammen. Wir kamen sehr schnell ins Gespräch und ich konnte dem jungen, symphatischen Katholiken den Weg zu Jesus erklä- ren. Am 27. Januar stand ich morgens vor meinem Kleiderschrank und überlegte, was ich an diesem Tag für ein T-Shirt anziehen sollte. Zuerst hatte ich das T-Shirt mit der Aufschrift: „Jesus ist meine sichere Altersvorsorge“ in den Händen, doch dann el mein Blick auf das T-Shirt: „Ohne Jesus vergebens gelebt“, und ich entschied mich, dieses anzuziehen. Als ich zur Arbeit kam, schickte mich mein Vorarbeiter an eine andere Montage-Linie, um dort auszuhelfen. Weder er noch ich wussten, dass ich damit vom Herr selbst zu einer „Glaubensprüfung“ gerufen wurde. Nichtsahnend ging ich dorthin und half den Kollegen – zwei Muslimen und einer deutschen Atheistin. Und dann geschah das, für was der Herr mich lange Zeit vorbereitet hatte: Die atheistische Kollegin zeigte plötzlich und ohne jede Vorwarnung mit dem Finger auf mein T-Shirt und sagte zu mir: „Wenn du dieses T-Shirt morgen noch ein- mal anziehst, dann geh ich zum Meister!“ Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet und ihre Worte trafen mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Ich fragte sie, warum sie zum Meister gehen wolle und sie sagte, dass sie sich durch die Aufschrift in ihrem Glauben verletzt fühle. Das erste große Wunder in dieser Situation war, dass ich überhaupt nichts Böses im Herzen hatte gegen diese Kollegin. Der Herr gab mir die Kraft sie zu segnen und im Stillen für sie zu beten. Dazu wäre ich ohne den Heiligen Geist nie in der Lage gewesen. Dennoch bewegte mich die Frage: Herr was ist dein Wille, was soll ich jetzt machen? Sollte ich, damit ich keine Probleme bekäme und sie zufrieden wäre, das T-Shirt eben nicht mehr anziehen? Diese Frage bewegte mich sehr. Auch stand mir klar vor Augen, dass, sollte es zum Gespräch mit unserem Meister oder gar mit dem mächti- gen Daimler-Betriebsrat kommen – einem der mächtigs- ten Betriebsräte in Deutschland – mein Arbeitsplatz in Gefahr war. Was würde ich tun, wenn der Herr mich einen Weg führen wollte, auf dem ich meine so sichere Arbeit verlieren sollte? Plötzlich standen mir die Worte Jesu über die Nachfolge-Bedingungen in neuem Licht vor Augen und ich fragte mich: Markus, bist du bereit dazu, auch jetzt Jesus nachzufolgen? Der Heilige Geist erinnerte mich an das Bibelwort: „Ich werde für dich strei- ten und du wirst stille sein.“ Dieses Wort wurde mir für meine Situation zur wichtigsten Verheißung. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung, wie das konkret aus- sehen sollte, doch nicht lange danach stand mir das Wort aus Hebräer 10,39 vor Augen: „Wir aber sind nicht von denen, die zurückweichen, sondern von denen, die glauben...“ Und an das Wort aus Jesaja: „Wer bist du, dass du dich vor Menschen fürchtest?“ (Jes 51,12). Nun galt es, diesen Worten ganz praktisch zu glauben.

› Unerwartete Unterstützung

Kurz darauf kam mein muslimischer Gruppensprecher auf mich zu und sagte mir, dass, sollte die Kollegin die Sache mit dem T-Shirt an den Meister oder sogar den Betriebsrat weitergeben, sie wohl Recht bekommen könnte und ich das T-Shirt nicht mehr anziehen dürfte. In der Folgezeit hatte ich viele gute Gespräche mit Arbeitskollegen, die das Verhalten meiner Kollegin abso- lut bescheuert fanden. Selbst die, welche mich sonst aus- lachten und nichts von Jesus wissen wollten, stellten sich hinter mich und mein T-Shirt. Inzwischen lag es mir auf dem Herzen, noch am selben Tag zu meinem Meister zu gehen und ihm die ganze Sache zu erzählen. Ich überlegte noch ob das menschlich wäre, und ich dabei dem Herrn nicht vertrauen würde, doch während ich noch am Überlegen war, kam bereits die Antwort Gottes. Es geschah etwas, das ich in all den vielen Jahren noch kaum erlebt hatte: Das Telefon klingelte und als ich den Hörer abhob, war es tatsächlich mein Meister. Er sagte: „Da hab ich ja gerade den Richtigen, komm mal bitte zu mir ins Büro.“ Nachdem mich mein Meister wegen einer ganz ande- ren Angelegenheit gesprochen hatte, erzählte ich ihm die ganze Sache. Er schaute mich und mein T-Shirt an und sagte: „Lass sie nur kommen, ich werde ihr schon das Richtige erzählen!“ Erleichtert ging ich in die Mittagspause und konnte dort mit Stefan, einem lieben Glaubensbruder, über die Situation reden und mit ihm zusammen beten.

› „Herzlichen Glückwunsch“!

Immer deutlicher sah ich, dass es der Wille Gottes war, das T-Shirt erneut anzuziehen und mich nicht einschüchtern zu lassen. Zuhause sprach ich mit meiner Frau Sissy darüber, welche mich ebenfalls ermutigte, standhaft zu sein und das T-Shirt erneut anzuziehen. Am nächsten Morgen wachte ich auf und noch während ich im Bett lag, wurde ich an die Verheißung erinnert: „Fürchte dich nicht, ich helfe dir und stütze dich.“ Auch das Losungswort für diesen Tag passte wie kein zweites zu meiner Situation: „Und nun HERR, sieh an ihre Drohungen (nichts mehr von Jesus zu sagen) und gib deinen Knechten dein Wort mit aller Kühnheit zu reden ... (Apg 4,29) Sissy schrieb mir zur Ermutigung eine Karte mit einigen Versen aus dem Psalm 138. Ich las den Psalm in einer anderen Übersetzung in welcher der Vers 8 so lautet: „Abschluß ist mir zugunsten.“ In meinem Herzen ging ein Licht an, als ich dieses Wort las und ich wurde gewiss: Egal was kommt, ich werde den Sieg davontragen. Getrost lief ich an diesem Morgen in den Gruppenraum meiner Firma und begrüßte fröhlich alle Kollegen und auch die betreffende Kollegin. Als die Kollegin mein T-Shirt sah, rief sie empört den Betriebsrat an, doch sie erreichte ihn nicht. Einige Zeit später klingelte wieder das Telefon und mein Vorarbeiter, der neben mir stand, sagte zu mir: „Geh du ans Telefon.“ Es war der Betriebsrat, er wollte meine Kollegin sprechen. Nun ahnte ich, was auf mich zukommen würde. Doch ich glaubte den Verheißungen Gottes und begann gleich nach dem Telefongespräch ein Glaubenslied zu singen. Während ich sang, erfüllten sich ein weiteres Mal die Zusagen Gottes, sogar durch den Mund meines musli- mischen Gruppensprechers. Denn als ich singend meine Arbeit machte, kam er auf mich zu und sagte, dass er von sich aus eine Juristin zu meinem Fall befragt hätte und sie hatte ihm versichert, dass ich die volle Freiheit hätte, das T-Shirt zu tragen... Als wir uns dann in der Mittagspause erneut zum Gebet trafen, sagte mein Kollege Alex zu mir: „Herzlichen Glückwunsch!“ Er wollte damit sagen, dass es eine Ehre wäre, um Jesu willen dies alles zu erdulden. Ich wartete ab was kommen würde und der Herr tat ein weiteres Wunder in meinem eigenen Herzen. Er gab mir Liebe und ein starkes Verlangen ins Herz, meiner Kollegin wo ich nur konnte Gutes zu tun. Er lenkte es in den folgenden Tagen immer wieder so, dass ich ihr freundlich die Tür auf- machen konnte. Dennoch war die Sache damit nicht zu Ende, denn einige Tage später kam tatsächlich der Betriebsrat – ebenfalls ein Moslem – auf mich zu, um mir die endgültige Erfüllung der Verheißungen aus Psalm 138,8 zu verkünden. Man höre und staune, was der Herr tat: Der Betriebsrat entschuldigte sich bei mir für die für mich unangenehme und schwere Situation und sagte, dass ich das T-Shirt ohne Einschränkung tragen dürfe. Im Nachhinein bot er mir sogar an, mit ihm über den Glauben zu reden.

› Gott lässt sich nicht spotten!

Doch ich ahnte, dass die ganze Gelegenheit noch ein böses Nachspiel für meine Kollegin haben könnte und so betete ich in diesen Tagen immer wieder für sie, denn ich hatte mehrfach erlebt, dass der Herr sich nicht spotten lässt! Einige Jahre zuvor hatte sich ein Kollege wiederholt über Gott lustig gemacht. Ich ermahnte ihn und sagte: Bitte hör auf – Gott lässt sich nicht verspotten. Eines Tages fragte er mich vor den anderen Kollegen; ob Gott schwul wäre. Ich sagte diesmal nichts dazu, doch der Herr redete umso klarer. Der Kollege ließ sich an eben diesem Tag etwas zu Schulden kommen und wurde später deswegen gekündigt. Ein anderer Kollege wetterte hasserfüllt mit hoch- rotem Kopf gegen die Juden. Keine halbe Stunde später verletzte er sich genau an dem Finger, mit dem er zuvor wiederholt hasserfüllt auf mich bzw. gegen die Juden zeigte. Er war danach zwei Wochen arbeitsunfähig. Ich wusste darum und wollte meine Kollegin davor bewahren. Doch dann geschah das, um was ich nicht gebeten hatte. Nur zwei Tage nach dem Gespräch mit dem Betriebsrat, am 4.Februar 2016, stolperte die Kollegin über das Telefonkabel des Telefons, mit dem sie zuvor den Betriebsrat angerufen hatte, um gegen mich auszusagen. Sie el so unglücklich aufs Gesicht und auf ihre rechte Hand, dass sie nach Hause gehen musste und auch am nächsten Tag nicht arbeitsfähig war. Als zwei muslimische Kollegen dies erfuhren, sagten sie unabhängig voneinander: „Das war die Strafe Gottes!“ Seitdem werde ich immer wieder von Kollegen ermutigt, meine christlichen T-Shirts zu tragen. Und als ich eines Tages ein „normales“ T-Shirt anhatte, sagte mein Meister grinsend: „Was hast denn du heute für ein langweiliges T-Shirt an?“ Mit diesem Zeugnis möchte ich ermutigen, täglich den Herrn Jesus im Gebet und im Wort Gottes zu suchen um stark zu werden für den „guten Kampf des Glaubens“. Lasst uns seine Verheißungen persönlich für uns in Anspruch und entsprechend handeln. Lassen wir uns nicht einschüchtern und entmutigen, wenn sich Wider- stand erhebt! Durch die Liebe Gottes und den Heiligen Geist in uns „sind wir nicht von denen die zurückweichen,...sondern von denen die glauben (Hebr 10,39) und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat“ (1Jo 5,4).

Nachtext

„Gebt einem Christen nichts zu tun, so wird er entweder stets kränkliche Selbstprüfung halten, oder er wird streitsüchtig werden und mit allen zanken, deren Meinungen den seinigen entgegengesetzt sind.“ C. H. Spurgeon

Quellenangaben