Zeitschrift-Artikel: Ein Leben für die Aucas – Die Geschichte unserer Liebe (Olive Fleming Liefeld)

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Titel: Ein Leben für die Aucas – Die Geschichte unserer Liebe (Olive Fleming Liefeld)
Typ: Buchbesprechung
Autor: Wolfgang Bühne
Autor (Anmerkung):

online gelesen: 79

Titel

Ein Leben für die Aucas – Die Geschichte unserer Liebe (Olive Fleming Liefeld)

Vortext

Text

Etwa 30 Jahre nach dem Tod ihres Mannes Pete Fleming besucht Olive den Ort, an dem er mit vier weiteren Missionaren von den Auca-Indianern ermordet wurde. Die Geschichte ihrer Liebe, Verlobung und der kurzen Ehe wird noch einmal lebendig und sie trifft dort alte Bekannte wieder und auch einige der Mörder ihres Mannes, die aber inzwischen zum Glauben gekommen sind. Diese aufwühlenden Begegnungen veranlassen sie, noch einmal die Briefe und Tagebücher ihres Mannes durchzuarbeiten und die Geschichte ihrer Liebe und Berufung niederzuschreiben. Und so wird dieses berühmte und tragische Kapitel der Missionsgeschichte noch einmal aufgerollt und reflektiert. Dabei lernt man nicht nur Pete und Olive Feming näher kennen, sondern auch Jim Elliot, der ein enger Freund Petes war, und dessen spätere Frau Elisabeth. Alle, die sich für Außenmission interessieren oder sich auf Mission vorbereiten, werden aus diesem Buch eine Menge lernen können. Sie bekommen eine realistische Sicht von den Anfechtungen und Kämpfen, die mit der Vorbereitung auf die Mission und dem Warten auf Gottes Führung verbunden sind. Man lernt den oft entmutigenden Missionsalltag kennen, der manchmal mehr mit Lebenssorgen und Alltagskram ausgefüllt ist als mit dem Gewinnen von Seelen. Aber vor allem lernt man in diesem Buch junge Männer und Frauen kennen, die bei allen menschlichen Mängeln und Eigenheiten Gott um jeden Preis gehorsam sein wollen und ihm in Hingabe dienen möchten. Für Leser, die aus den sog. „Brüderversammlungen“ kommen, wird dieses Buch besonders interessant sein, weil Pete und Olive Fleming wie auch Jim Elliot und Ed McCully aus diesen Versammlungen kommen, davon geprägt sind und deren damalige Prinzipien im Blick auf Mission und das Vertrauen auf Gottes Führung und Versorgung teilten. Vor allem jungen Christen sollte man diesen sehr interessanten und ungeschminkt ehrlichen Missionsbericht empfehlen, denn man kann eine Menge über Gottes oft rätselhafte Führungen lernen, die man manchmal nur in der Rückschau nach vielen Jahren zu verstehen lernt.

Nachtext

Quellenangaben

Hänssler, gb., 296 S., DM 29,95