Zeitschrift-Artikel: Kannst Du helfen?

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Titel: Kannst Du helfen?
Typ: Artikel
Autor: Philipp Nunn
Autor (Anmerkung):

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Titel

Kannst Du helfen?

Vortext

Text

Der Herr Jesus ist mit einer wichtigen Botschaft auf die Erde gekommen, die jeder hören muss: „Und es geschah danach, dass er nacheinander Stadt und Dorf durchzog, indem er predigte und das Reich Gottes verkündigte“ (Lk 8,1). War er allein, als er diese Mitteilung weitergab? Nein! Wir lesen, dass er Helfer hatte: „Und die Zwölf waren bei ihm, und einige Frauen“ (Lk 8,1.2). Wir wissen, dass der Herr Jesus dann auf wunderbare Weise Fisch und Brot vermehrte, doch das war nicht seine übliche Weise, die leiblichen Bedürfnisse derer zu stillen, die ihn umgaben. Unter ihnen befanden sich einige sehr freigebige Personen, „die von bösen Geistern und Krankheiten geheilt worden waren“ (Lk 8,2). Diese Frauen halfen mit, sie mit ihren eigenen Mitteln zu unterstützen. Geistliche Führerschaft ist ein Geschenk Gottes (Röm 12,8). Führer können Ideen miteinander besprechen, einen guten Plan vorschlagen oder eine gute Struktur für sinnvollen christlichen Dienst entwerfen. Doch ohne Helfer kommen sie nicht sehr weit! Der Apostel Paulus war ein Mann von großer Energie, ansteckender Begeisterung und mit einer großen Vision begabt. Aber auch er brauchte Helfer! Einige sind mit Namen genannt wie Timotheus und Erastus (Apg 19,22), Phöbe, Priscilla und Aquila (Röm 16,1-3). Tertius half Paulus mit seinen Fähigkeiten als Sekretär, Gajus half mit seinem Haus und seinen Ressourcen (Röm 16,22.23). Die Gemeinde in Korinth half Paulus, indem sie für ihn betete (2Kor 1,11). Die Mutter des Rufus muss eine ganz besondere Frau gewesen sein. Paulus sagt, dass sie ihm geholfen hat, indem sie eine Mutter für ihn war (Röm 16,13).

Örtliche Gemeinden und christliche Diener brauchen mehr von diesen warmherzigen, fürsorgenden Müttern. In den verschiedenen Aufzählungen der Gaben finden wir auch solche, die „Hilfeleistungen“ ausführten (1Kor 12,28). Kannst du helfen? Möchtest du helfen? Hilfst du?
Manchmal müssen wir allein arbeiten. Doch in der Regel wirkt der Herr durch eine Gruppe von Leuten; jede Person hat ihre eigene Persönlichkeit, ihre Erfahrungen, Begabungen und Fähigkeiten. Wir Christen dienen dem Herrn als Glieder eines Leibes – eines Leibes, dessen „Haupt“ Christus ist.
Das garantiert, dass jede Person, jede Funktion und jede Aufgabe ihre Würde und Bedeutung hat. Die Ziele Christi sind erreicht, wenn jedes Teil seine Aufgabe erfüllt (Eph 4,15.16). Was ist deine Aufgabe? Tust du sie? Tust du sie mit Freuden?

Wir alle können auf unterschiedliche Weise helfen. Durch Gebet (Röm 15,30), durch Geben (2Kor 9,2) durch Ermutigung (2Kor 7,13) und dadurch, dass wir uns einem Team anschließen (Röm 16,12). Manchmal bemerkt niemand, was wir tun. Im Lauf der Jahre vergessen wir selbst vieles, was wir getan haben. Doch „unser Gott ist nicht ungerecht, euer Werk zu vergessen und der Liebe, die ihr für seinen Namen bewiesen habt, da ihr den Heiligen gedient habt und dient. Wir wünschen aber sehr, dass jeder von euch denselben Fleiß beweise zur vollen Gewissheit der Hoffnung bis ans Ende“ (Hebr 6,10.11). Erfreue dich daran, zu helfen! Gib nicht auf! Es lohnt sich!

Nachtext

Quellenangaben

Aus dem Holländischen übersetzt von Werner Mücher