Zeitschrift-Artikel: Einleitende Bemerkungen zur Offenbarung (1.Teil)

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Titel: Einleitende Bemerkungen zur Offenbarung (1.Teil)
Typ: Artikel
Autor: Martin Heide
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Titel

Einleitende Bemerkungen zur Offenbarung (1.Teil)

Vortext

Text

Die Apokalypsis (griechisch, von apokalypto) ist eine Offenbarung des Herrn Jesus, die Er durch Johannes an uns gab. "Apokalypto" bedeutet allgemein, verborgene Dinge aufdecken, offen­bar machen, ans Licht bringen. Offenbarung Jesu Christi kann zweierlei bedeuten: Die Of­fenbarung über Jesus Christus - umfassend al­les, was wir über Ihn erfahren - (Gen. obj.), oder die Offenbarung des Jesus Christus (Gen. subj.) - umfassend alles, was Er Selbst uns über die letzten Ereignisse offenbart. Sicher­lich haben wir bei der Offenbarung an beides zu denken: An das, was wir über die Herrlich­keit des Herrn Jesus selbst erfahren, und an das, was uns über die endzeitlichen Ereignisse mitgeteilt wird; die Betonung der Offenbarung aber liegt sicherlich darauf, uns die Herrlich­keit des Herrn groß zu machen; der Vater Selbst, ja, noch mehr, die Gottheit an sich will die ganze Aufmerksamkeit auf IHN lenken: "Offenbarung Jesu Christi, welche Gott ihm gab."

Schon in den Evangelien und Briefen kommt das Wort "Offenbarung" vor, so in Lukas 17,30: "... an dem Tage, da der Herr Jesus geoffenbart wird", d.h., wo Er öffentlich als Richter in Erscheinung tritt. Matthäus 17,1-8 gibt eine "Vor"-Vision dieses Ereignisses, indem der Herr Jesus vor den Jüngern umgestaltet wurde, wovon Petrus noch Jahre später in begeisterter Erin­nerung schreibt: "Denn wir haben euch die Macht und Ankunft unseres Herrn Jesus ... nicht in künstlich erdichteten Fabeln kundge­tan, sondern als Augenzeugen seiner herrlichen Größe ..." (2. Petr. 1,16). Paulus hat diese Si­tuation viel später, in anderer Art und Weise erlebt, wenn er den Galatern schreibt, daß er das Evangelium nicht von Menschen, sondern durch Offenbarung Jesu Christi empfangen habe; als ihn auf dem Weg nach Damaskus ein großes Licht umstrahlte und er "wegen der Herrlichkeit dieses Lichtes nicht sehen konnte" (Apg. 23,11). Petrus wie Paulus sind dadurch umsomehr sicher, daß das prophetische Wort fest ist (2. Petr. 1,19), d.h., daß die altte­stamentliehen Prophetien über den leidenden und kommenden Messias Wahrheit sind. Petrus sah Seine Herrlichkeit (Matth. 17), bevor Er leiden mußte; Paulus sah Seine Herrlichkeit, nachdem Er gelitten hatte; er mußte feststel­len, daß Jesus der Messias ist (und nicht ir­gendein zukünftiger Messias, an den jeder Jude glaubt), er mußte Den ansehen, Den sie durch­stochen hatten (Offb. 1,7). Paulus' Bekehrung war ein "Muster" davon, wie sich die Juden in der Zukunft einmal bekehren werden; er mußte den Herrn, Den er für "von Gott geschlagen und niedergebeugt" hielt (Jes. 53,4), als den wahren Messias erkennen; seine Bekehrung glich von daher einer "unzeitigen Geburt" (Frühge­burt, 1. Kor. 15,8).

Die Offenbarung o ff e n b a r t den leidenden Messias, das geschlachtete Lamm, den Knecht, den Gott hoch erhoben hat (Phil. 2); Den, Der jetzt verborgen ist, Der "in ein fernes Land gereist ist" (Luk. 19,11) und von dem Paulus sagt, daß wir "ihm noch nicht alles unterwor­fen sehen" (Hebr. 2,8). Sie zeigt Den, Der jetzt für uns in den Himmel eingegangen ist, um eines Tages wiederzukommen. Durch die ganze Offenbarung zieht sich dieser Gedanke, daß Er, Der einmal für Sünder geschlachtet worden ist und jetzt zur Rechten Gottes sitzt, quasi unnahbar, ohne in das Welt-Chaos einzu­greifen, daß dieser Verachtete, Durchstochene, Gelästerte einmal wiederkommt, um Gericht auszuüben und Gerechtigkeit einzuführen -eben, um Sich zu offenbaren, um öffentlich in Erscheinung zu treten. Daß dies wohl vorberei­tet, in verschiedenen Etappen und nicht ohne teuflischen Widerstand geschieht, davon redet die Offenbarung, eben von dem, "was bald ge­schehen muß" (Offb. 1,1).

Bevor jedoch Seine Offenbarung erfolgen kann, bevor Er mit der Welt ins Gericht geht, gilt der Grundsatz, daß das Gericht beim "Haus Gottes" (1. Petr. 4,17) - bei der Gemeinde -beginnt. Das zeigen die sieben Sendschreiben, Off b. 2+3. Petrus fügt hinzu (1. Petr. 4,17): "... was wird das Ende derer sein, die dem Evange­lium nicht gehorchen", und das haben wir in Offb. 4 - 20.


Abfassungszeit

Die Offenbarung muß geschrieben worden sein, als die Missionierung Asiens durch Paulus schon weitgehend abgeschlossen war. Als erste Ver­sammlung wird in Offb. 2 Ephesus erwähnt. Ephesus war der Höhepunkt der Missionstätig­keit des Paulus (Apg. 19+20 und Epherserbrief). Asien aber, in dem sich alle sieben Gemeinden aus Offb. 2+3 befanden, hatte schon zu Paulus Lebzeiten die ihm besonders geoffenbarte Lehre der Kirche verworfen ("Alle, die in Asien sind, haben mich verlassen", 2. Tim. 1,15). In der Offenbarung ist dieser schon in Apg. 20,29+30 prophezeite allgemeine geistliche Niedergang zu verspüren: " Ich habe wider dich, daß du deine erste Liebe verlassen hast ...", und die Werke der "Nikolaiten" ("Volksbesieger" - Klerikalismus) waren schon präsent. Auch von allen anderen sechs Gemeinden muß man an­nehmen, daß sie längere Zeit bestanden haben, d.h., Zeit hatten, ihre Treue unter Beweis zu stellen (Gott würde keine neu entstandene Gemeinde beurteilen, ohne ihr Zeit zur Be­währung zu geben: Offb. 2,21). Außerdem schrieb Johannes zu einer Zeit, als im römi­schen Imperium bereits allgemeine Verfolgungen begonnen hatten, was erst z. Zt. des Kaisers Domitian (81-96 n. Chr.) universell einsetzte: Offb. 1,9. Entsprechendes wird auch von den frühen Kirchenvätern bezeugt. Johannes war damals schon sehr alt, und durfte noch geist­licherweise das erleben, was der Herr ihm in Joh. 21,22+23 geoffenbart hatte.


Stil

Der sprachliche Stil der Offenbarung hat nicht wenigen Gelehrten großes Kopfzerbrechen be­reitet; er ist sehr einfach, leicht verständlich, besitzt aber häufige grammatikalische "Schnit­zer". Einige meinten z.B., Johannes hätte als Jude nur schlecht Griechisch schreiben können und sich in dem noch später geschriebenen Jo­hannes-Evangelium bereits "verbessert". Andere vermißten typische Worte wie "Vater", "Licht", "Wahrheit", "Liebe" usw., wie er sie in seinem Evangelium verwandt hat.

Man muß jedoch bedenken, daß zum einen die ganze Thematik der Offenbarung - nicht Fami­lie Gottes, nicht Gemeinschaft und Wandeln im Licht, nicht Zugang zum Vater durch den Sohn, sondern richterliches Erscheinen des Sohnes Gottes - auch andere "Vokabeln" verlangte. Zum anderen wird man auch bei anderen grie­chischen Schriftstellern feststellen, daß sie bisweilen grammatikalische Regeln verletzen, wenn es der Sache angemessen scheint; man spricht deshalb in der Offenbarung von "Solö­zismen", d.h. von einem skizzenhaften Stil. Jo­hannes sieht in einer nicht gerade komfortablen Umgebung voller Furcht und Erstaunen Bilder der zukünftigen Gerichte: Ist es da nicht selbstverständlich, daß er ','skizziert"?

Wie "menschlich" ist doch Gottes Weg der Schriftinspiration, indem er Eigenarten und Umstände die Schrift mitprägen läßt, und doch ist sie gänzlich inspiriert und ist Gottes Wort und nicht Menschenwort!

Aber auch in der Offenbarung entdecken wir für Johannes typische Begriffe, wie
"wahrhaftig" (Joh. 1,9; 3,33; 4,23 usw.; 1. Joh. 2,5+8; 5,20; Offb. 3,14; 6,10; 15,3; 16,7 usw.); "zeugen" (Joh. 1,7, 15, 32; 5,31-39; 8,13-18; 1. Joh. 5,6-9; Offb. 1,5; 2,13; 3,14; 11,3; 17,6); "siegen/überwinden", "die Gebote halten" (Joh. 15; 1. Joh. 2,3+4; 3,22+24; Offb. 12,17; 14,12), das "Wort Gottes" (Joh. 1; Offb. 19), häufiges Vorkommen von 7er Gruppierungen (vgl. z.13. 7 Wunder im Joh.-Evang.), und kontrastierende Bilder-Darstellungen (Licht-Finsternis; Kinder Gottes - Kinder des Teufels in den Evangelien; Christus - Antichrist, Braut - Hure, Lamm -
Drache, die Stadt als Hure (Babylon), die Stadt als Braut (neues Jerusalem) i.d. Offenbarung, usw.).


Selig sind, die da lesen die Worte ...

Kaum ein Bibelbuch ist schon in der frühen Zeit der Kirche so verachtet worden wie die Offenbarung. Noch im 2. Jahrhundert zitiert Irenäus von Lyon den Apostel Johannes ganz selbstverständlich als Autor der Offenbarung und kannte sogar alte Kopien dieses Buches, ebenso der Märtyrer Justinus. Zur gleichen Zeit treten solche auf, die die Offenbarung be­kämpfen. Man hatte Angst, daß sich die Gläu­bigen im Ausblick auf eine tausendjährige Frie­densherrschaft Jesu Christi mit Seiner Kirche zu schwelgerischen, trägen Hoffnungen hingeben würden. Darüber hinaus war die Auslegung mühsam, die "Worte übersteigen mein Erfas­sungsvermögen", bekundet Dionysos im 3. Jahrhundert, und der berühmte Kirchenhistori­ker Eusebius (4. Jahrhundert) bezeichnet Papias wegen seines (teilweise allerdings schwelgeri­schen) Glaubens an das tausendjährige Reich als "geistig beschränkt". Er selbst, wie viele andere zu seiner Zeit, schreibt die Offenbarung dem Johannes Markus oder einem unbekannten Johannes zu (versteht sie als apokryphe Schrift); viele typische Begriffe, die Johannes sonst in dem Evangelium und den Briefen be­nutzt, würden fehlen; die griechische Sprache der Offenbarung sei inkorrekt; außerdem sei es verdächtig, daß Johannes sich selbst mit Namen nenne. Im Kanonsverzeichnis der NT-Bücher des Konzils zu Laodicäa (365 n. Chr.) fehlt die Offenbarung (0, und von der syrischen Kirche wurde sie lange Zeit abgelehnt. Erst in späte­ren Konzilien hat man sie wieder in den Kanon aufgenommen, da man ihre Inspiration nicht leugnen konnte.

Bei all dem könnte man fragen: Zeigt sich darin Symptom oder Ursache - oder beides zugleich - des frühen und schnellen Verfalls der Kirche bis zum Papsttum?!

Denken wir an das Gleichnis des Herrn Jesus über den treuen Knecht, in dem der Knecht so dargestellt wird, als ob er von der Himmelfahrt Jesu bis zu Seinem Kommen leben würde (so auch in Lukas 19,11 ff); d.h., eine kirchenge­schichtliche Auslegung dieses Gleichnisses ist durchaus gegeben:

Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über sein Gesinde gesetzt hat, um ihnen die Speise zu geben zur rechten Zeit?

Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, also tuend finden wird! Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verzieht zu kommen ...

und anfängt seine Mitknechte zu schlagen, und ißt und trinkt mit den Trunkenen ...

. . .so wird der Herr jenes Knechtes kommen an. einem Tage, an welchem er es nicht er­wartet, und in einer Stunde, die er nicht weiß, und wird ihn entzweischneiden . . . (Matth. 24,34 ff).

Der treue und kluge Knecht, der " ... dem wahren und lebendigen Gott dient und seinen Sohn aus den Himmeln erwartet." (1. Thess. 1,9).

Er bekommt Lohn: vgl. " ... mit mir auf mei­nem Thron sitzen ..." (Offb. 3,21; vgl. Luk. 19,11 ff.).

Verlust der unmittelbaren Nah-Erwartung: "Es muß noch das und das geschehen, bis der Herr kommt; heute bestimmt nicht!" (Spott: 2. Petr. 3,3).

Folge: Klerikalismus, Weltförmigkeit;

Der Herr ist nicht "nahe", kommt nicht, um den Knecht zu Sich zu nehmen, sondern wie ein Dieb, d.h. zum Gericht (1. Thess. 5,4-7; Offb. 3,3; 18+19).


Zur Auslegungsgeschichte der Offenbarung

Die ältesten bekannten Auslegungen zu Teilen der Offenbarung stammen aus dem 2. Jahrhun­dert, also kurz nach ihrer Niederschrift. Schon bei diesen Auslegungen zeigt sich der frühe Verlust der Lehre über die Versammlung, wie sie Paulus geprägt hat. "Alle in Asien haben mich verlassen" (2. Tim. 1,15), und das zeigte sich am ehesten in der Lehre über das, was die Versammlung ist, "deren Diener" Paulus ge­worden ist (Kol. 1,24). Denn nur Paulus lehrte den einen Leib, wo nicht Jude noch Grieche ist; den einen Leib, dessen Haupt Christus ist, Der uns mitsitzen läßt in den "Himmlischen" (vgl. in Offb. 4 die Ältesten!); nur Paulus wiederum lehrte in 1. Kor. 15 und 1. Thess. 4 die Entrückung der Gläubigen; nur er redete über die enge Verbindung Christi mit der Ver­sammlung als Seiner Braut. Von diesen Dingen findet man in der frühen Kirche kaum etwas entwickelt. Entsprechend wenig liest man daher von dem Unterschied der Kirche zu Israel, oder von der Entrückung (bestenfalls im Zusammen­hang mit der Auferstehung) der Gläubigen; die Frage, ob die Versammlung die Gerichte der Offenbarung evtl. nicht erleben würde, wird daher gar nicht gestellt.

Andererseits sind die Querverbindungen zwischen Daniel, Matthäus 24 und der Offenbarung be­zügl. der Trübsal und Christi Ankunft in Herr­lichkeit betont und gelehrt worden. Das Tier aus dem Meer wurde als Antichrist in Verbin­dung mit Joh. 5,43 u. Daniel 7 erklärt, der aus dem Stamm Dan kommen soll (deswegen fehle Dan in Offb. 7). Klar sah man, daß diese Dinge - eingeschlossen das tausendjährige Reich - noch zukünftig sein müssen.

Die älteste komplette Auslegung stammt aus dem 3. Jahrhundert von Victorinus. Bei ihm beginnt eine ungute Entwicklung, die sich später noch fortsetzen sollte: Mehr und mehr beginnt man, die Offenbarung im Lichte erleb­ter (Kirchen)geschichte zu interpretieren, statt im Licht der AT- und NT-Schriften allein. So deutet er z.B. das römische Tier (Offb. 13) auf einen wiederauferstandenen Kaiser Nero, und lehrte, daß die 7 Siegel, Posaunen und Schalen zeitlich parallel ablaufen müßten. Noch seien diese Dinge und das Reich Christi zukünftig.

Die Wende kommt dann durch die Auslegung des Ticonius (4. Jahrhundert). Er findet in der Offenbarung durchweg die Leiden und Hoff­nungen seiner Kirche geweissagt (also nicht nur in den 7 Sendschreiben!). Die ganze Offenba­rung legt er allegorisierend auf irgendwelche kirchenhistorischen Ereignisse aus. (Das Tier ist das Symbol für die weltliche Macht, die 10 Hörner alle Königreiche usw.). Bahnbrechend war seine Auslegung des jetzt schon begonnenen tausendjährigen Reiches.

Wegweisend war auch die Auslegung des be­rühmten Kirchenvaters Augustin (354-430 n. Chr.). Er griff Ticonius' Idee vom schon be­gonnenen tausendjährigen Reich auf und deutete sie auf die jetzige Zeit, also die Zeit des eta­blierten Christentums als Staatsreligion seit Konstantin (4. Jahrhundert). Die in der Ur­kirche übliche Deutung des tausendjährigen Reiches als ein zukünftiges Reich sah er nur als Möglichkeit. Damit mußten notwendiger­weise auch alle alttestament liehen Verheißun­gen des Reiches allegorisiert und auf die Kir­che gedeutet werden; man war hochmütig ge­genüber dem Judentum geworden (Röm. 11,20). Die Kirche wurde nicht als leidende, sondern als mächtige, als mit Christus regierende ge­sehen; wozu Paulus kommentieren würde: "Ihr habt ohne uns geherrscht ..." (1. Kor. 4,9). Wie ganz anders redet auch Röm. 8: "Die Leiden der Jetztzeit sind es nicht wert, mit der zukünftigen Herrlichkeit verglichen zu werden ...".

Spätere Ausleger der griechischen Kirche, wie Andreas (ca. 550 n. Chr.) und Arethas (ca. 930 n. Chr.) greifen wieder auf alte Traditionen wie die des Irenäus und Hippolyts zurück, vermischen sie aber auch mit spiritualisieren­den Gedanken wie die Augustins über das tau­sendjährige Reich. Generell wird nichts Neues erarbeitet, und man nahm lieber zu aktueller Kirchengeschichte und alten Auslegungstradi­tionen Zuflucht als das Wort beim Wort zu nehmen.

Andere Kommentatoren wie Primasius (gest. 554 n. Chr.) und Beda (gest. 735 n. Chr.) folgen im großen und ganzen dem Ticonius und sehen in der Offenbarung die Fortsetzung der Kirchengeschichte, die mit den 7 Sendschreiben begann; diese Auslegungsgewohnheit setzte sich bis tief ins Mittelalter fort.

(Fortsetzung folgt)

Nachtext

Quellenangaben