Zeitschrift-Artikel: Elisabeth Elliot - Durchs Tor der Herrlichkeit

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Titel: Elisabeth Elliot - Durchs Tor der Herrlichkeit
Typ: Buchbesprechung
Autor: Thomas Lange
Autor (Anmerkung):

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Titel

Elisabeth Elliot - Durchs Tor der Herrlichkeit

Vortext

Text

„Unendlich viel Opferwille, Einsatzbereitschaft und Hingabe kennzeichnen den Lebensweg von fünf jungen Männern, die gemeinsam dem Ruf Gottes folgen und den Jahrhunderte langen erbitterten Widerstand der berüchtigten Auca- Indianer gegen das Eindringen des weißen Mannes durchbrechen möchten.“ Dieses Zitat bringt auf den Punkt, worum es in diesem sehr ansprechenden und nachdenklich stimmenden Buch geht. Es beschreibt das „Unternehmen Auca“ . In vielen Einzelheiten liest man, wie Gott unabhängig voneinander junge Männer und ihre Ehepartner und Familien vorbereitet ihr Leben darin zu investieren, diesen fernen Indianerstamm in Ecuador mit dem Evangelium zu erreichen. Man lernt fünf Männer kennen, die bereit sind für Christus alles zu verlassen, vielversprechende Karrieremöglichkeiten aufzugeben – ja sogar Einwände anderer Glaubensgeschwister hinter sich zu lassen, um dem Ruf Gottes zu folgen. Über Jim Elliot wird zitiert: „Es war bezeichnend, dass er sich, sobald er sich der Führung Gottes sicher war, nicht mehr von seinem Weg abbringen ließ!“ Beim Lesen des Buches wird man unweigerlich auf die Frage stoßen, wie es mit Hingabe, Opferbereitschaft und Entschlossenheit im eigenen Leben aussieht. Es ist wie ein Spiegel, der einem vor das Gesicht gehalten wird! Mit Erstaunen sieht man, was der Herr Jesus mit Menschen machen und erreichen kann, die sich ihm vorbehaltlos ausliefern und gewillt sind, seinen Willen zu tun. Immer wieder schallt ein Satz durch alle Anstrengungen der fünf jungen Männer: „Wir müssen hingehen, doch wir müssen nicht zurückkommen!“ Tony Anthony – der Schreiber des Buches „Den Tiger zähmen“ – sagt, dass ihn dieses Buch sehr ansprach und dazu diente, sein Leben völlig zu verändern. Diese jungen Leute (Jim Elliot, Pete Fleming, Nate Saint, Roger Youderian, Ed McCully) hatten begriffen, dass sie nur ein Leben hatten – und das weihten sie ihrem Herrn. Der Inhalt des Buches ist unverblümt. Über Misserfolge wird genauso berichtet wie über Erfolge. Die Seiten 146-149 sind sehr bewegend zu lesen. Darin schildert Roger seine Anfechtungen und Nöte im Dienst und die Versuchung, alles aufzugeben. Die fünf Männer waren keine Übermenschen – sie waren schwache Gefäße, normale Typen wie wir, mit Fehlern und Schwächen. Doch sie ließen den Herrn in ihrem Leben wirken und suchten ständig im Gebet seinen Willen. Das machte sie fruchtbar für die Ewigkeit. Ich möchte das Buch allen empfehlen, die ernstlich gewillt sind, ihr Leben zu überdenken und es nötigenfalls auch zu ändern.

Nachtext

Quellenangaben

CLV, Pb., 224 S., € 6,90