Zeitschrift – Nummer 130
Text Titelseite
Mit Ausharren laufen den vor uns liegenden Wettlauf
Hebräer 12.1
Vorwort
„Ground Zero“ wird die Stelle auf der Erdoberfläche genannt, auf der eine Bombe explodiert ist. „Ground Zero“ (zu deutsch: „Bodennullpunkt“) bezeichnet also den Detonations-Krater – den Bombentrichter. Es ist der Ort, an dem sich die gewaltige Zerstörungskraft am stärksten ausgewirkt hat. Das „Zero“ (Null) steht für den Abstand zum Explosionsgeschehen.
„Ground Zero“ ist also das Epizentrum der Verheerung und Zerstörung. Der Begriff wurde nach Atomwaffen-Tests von Militärs geprägt. Einer der größten Atombomben-Krater überhaupt entstand auf dem Bikini-Atoll; sein Durchmesser beträgt 3 km, seine Tiefe 80 m.
Bekannte Orte, die den Namen „Ground Zero“ tragen:
• Los Alamos (USA), wo die erste Versuchs-Atombombe gezündet wurde,
• Hiroshima (Japan), wurde am 6.8.1945 von der Atombombe „Little Boy“ getroffen,
• Nagasaki (Japan), erlebte am 9.8.1945 den entsetzlichen Alptraum der Atombombe „Fat Man“,
• Tschernobyl (Ukraine), wo am 26.4.1986 ein nuklearer Supergau eintrat.
Am 11. September 2001 bekam der Begriff „Ground Zero“ noch eine weitere Bedeutung: Er gilt nun als Synonym für das Gebiet des zerstörten World Trade Centers in New York.
Doch haben nicht auch wir ein „Ground Zero“? Ist nicht Golgatha unser geistlicher „Ground Zero“ – und so das Fundament unseres Glaubens? Das Kreuz auf der Schädelstätte war der „Detonationsort“ des Zornes Gottes. Dort wurde Jesus um unserer Missetaten willen zerschlagen. Über Golgatha „zerrissen die Himmel, erbebten die Berge, loderte Feuer und erzittern die Heiden“, weil Gott an seinem Sohn „furchtbare Taten vollzog, die wir niemals erwartet hätten!“ (Jesaja 64,1-3). So wurde Golgatha für uns zum „Ground Zero“ – zum Null-Punkt unserer Rettung, zur Annullierung unserer Sündenschuld. „Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ (Joh 3,36)
Gottes Segen und viel Gewinn beim Lesen dieser Ausgabe
Andreas Fett
Inhaltsübersicht
C.H. Spurgeon - Drei mächtige Worte S. 3
Wolfgang Bühne - Hiskia – der Mann, der Gott vertraute S. 4
Warren W. Wiersbe - Sehnsucht nach Erweckung … S. 7
Schaulbild - Die Opfer S. 8
Philip Nunn - Kannst Du helfen? S. 10
Carsten Görsch - Lessons of Love S. 11
William Kaal - „Miles & More“ S. 14
Mitarbeiter des TFB-NC - Fördern durch Fordern S. 17
Georg Walter - Das alte Evangelium und die neue Spiritualität S. 19
Andreas Fett - „Das gibt’s doch gar nicht …“ S. 20
Artikel dieser Ausgabe
Hiskia - der Mann, der Gott vertraute
Wolfgang Bühne Artikel
"Das gibt's doch garnicht..."
Andreas Fett Artikel
Lessons of Love - Die Liebe im Hohenlied
Carsten Görsch Artikel
"Miles & More" - Impressionen aus Mittelamerika
William Kaal Artikel
Kannst Du helfen?
Philipp Nunn Artikel
Drei mächtige Worte
Charles Haddon Spurgeon Artikel
Fördern durch Fordern - Streiflichter aus dem TFB-NC in Magdeburg
Mitarbeiter des TFB-NC Artikel
Das alte Evangelium und die neue Spiritualität
Georg Walter Artikel
Sehnsucht nach Erweckung ...
Warren W. Wiersbe Buchbesprechung
Maleachi-Kreis (Hrsg.) - Gefährliche Stille! - Wie die Mystik die Evangelikalen erobern will
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
Manfred Neumann - Es geht kein Mensch über die Erde, den Gott nicht liebt - Das Leben Friedrich von Bodelschwinghs
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
CV-Kommentar zum NT - Drei Bände im Schuber, mit CD- ROM
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
Werner Mücher - Die Opfer - Bibelstudien über 3. Mose 1-7
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
Edwin Cross - William Kelly
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
Richard Mayhue - Wirf nie das Handtuch! - Von Verlierern und Siegern lernen
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
Jonathan Edwards - Aus Edwards
William Kaal Buchbesprechung
Erwin Lutzer - Seine schwerste Stunde - Einblicke in das Herz Jesu am Kreuz
Thomas Lange Buchbesprechung
Bärbel & Jürgen Fischer - Mit Werten erziehen & prägen - Ein Praxishandbuch zur Vermittlung biblischer Werte in der christlichen Erzi
Joyce Winterhoff
Text Rückseite
"Gesegnet ist das Kind Gottes,
das den Sandhaufen des Irdischen
gegen den Felsen der Ewigkeit tauscht.
Wenn die Verheißung
uns Mut macht, dann deswegen,
weil Gott hinter der Verheißung steht.
Die bloßen Worte
der Verheißung
an sich sind nichts;
ihr Wert liegt darin,
dass sie von den
Lippen Gottes kommen,
der nicht lügen kann,
und durch seine Hände,
die uns nicht fallen lassen."
C.H. Spurgeon