Zeitschrift – Nummer 139
- VKZ
- H 11661
- Ort
- Meinerzhagen
- Nummer
- 139
- Jahrgang
- 2012
- Ausgabe
- 3
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Text Titelseite
Mit Ausharren laufen
den vor uns liegenden Wettlauf
Hebräer 12.1
Vorwort
Liebe Freunde!
Mit einer Freizeitgruppe besuchten wir diesen Sommer die Burg Altena. Mit über 60 Jungs stürmten wir das Burgtor und verbrachten die Mittagspause im Burghof.
Dabei fiel mir sofort eine Familie auf. Die Töchter trugen lange Zöpfe und Röcke. Etwas voreilig ging ich auf den Vater der Familie zu und meinte unvermittelt: „Wie schön. Wir sind wohl Geschwister!“ Er aber musterte mich von oben bis unten. Ich trug – dem Motto unserer Freizeit entsprechend – mittelalterliche Kleidung. Schließlich fragte er distanziert zurück:
„Wie? Geschwister von wem?“
„Sie glauben doch sicher auch an Jesus, oder?“
Aber meine Frage lief völlig ins Leere. Sekundenlang schaute mich der Angesprochene prüfend an.
„Zu welcher Gemeinde gehören Sie?“ fragte er schließlich skeptisch zurück.
„Ich möchte einfach ein Nachfolger von Jesus sein.“ – „Aha …“ war sein einziger Kommentar. Dann drehte er sich um und ging mit seiner Familie davon.
Das wirkte auf mich wie eine kalte Dusche! Traurigerweise hatte eine Beobachterin meinen missratenen Annäherungsversuch verfolgt. Diese Frau auf einer Bank zog nur die Augenbrauen hoch. Was für ein Schauspiel! Entmutigt ging ich zu meiner Gruppe zurück.
Wenig später schlenderte ein asiatisches Pärchen in den Burghof. Sie wollten eine Auskunft und ich antwortete in schlechtem Englisch. Das Paar stammte aus Korea. Der Mann trug eine Gitarre bei sich. Nach wenigen Sätzen stellten wir fest: Wir sind Glaubens-Geschwister! Ich bat den Bruder, uns ein Lied vorzusingen.
Sofort schnappte er sich die Gitarre und legte munter los: „Lord, I lift Your name on high …“ und wir stimmten mit ein, dass der Burghof schepperte. Es war ein bewegendes Erlebnis für alle. Auch für die dutzenden Burgbesucher, die uns zuhörten und fotografierten. Dann betete der Koreaner noch laut für uns alle.
Christen sind Botschafter des Himmels – „Briefe“ Gottes an eine verlorene Welt. Welche Botschaft übermittelt mein Leben? Werde ich für meine Mitmenschen eine „kalte Dusche“ oder ein „wärmendes Feuer“ sein?
Viel Segen beim Lesen der neuen fest+treu-Ausgabe.
Andreas Fett
Inhaltsübersicht
C.H. Spurgeon: Hüte dich vor mageren Tagen und fressgierigen Stunden . . . . . . . 3
Wolfgang Bühne: Hiskia – der Mann, der Gott vertraute . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
John Foxe: Verfolgt und verbrannt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Mitarbeiter der FIT-Freizeiten: Wenn Hessen „schoppen“ … . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Christoph Grunwald: Das größte Gebot .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Walter Altamirano: Hallo und viele Grüße aus dem Dschungel der Moskitia . . . . . . . . . 15
Viktor Leskow: Hoffnung für Sibirien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .17
D.A. Carson: „Jetzt hab’ ich dich erwischt …!“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Artikel dieser Ausgabe
Wenn Hessen
Mitarbeiter der FIT-Freizeiten Artikel
Hallo und viele Gr
Walter Altamirano Artikel
Hiskia
Wolfgang B Artikel
D.A. Carson Artikel
Verfolgt und verbrannt (Das Leben und Sterben des Johann Huss)
John Foxe Artikel
Das gr
Christoph Grunwald Artikel
Hoffnung f
Viktor Leskow Artikel
H
Charles Haddon Spurgeon Buchbesprechung
Roger Liebi: Leben wir wirklich in der Endzeit?
Wolfgang B Buchbesprechung
Kim & Krickitt Carpenter: F
Ulla B Buchbesprechung
J.F. L
Wolfgang B Buchbesprechung
M.A. Mijnders-van Woerden: Bonisa - Das M
Ulla B Buchbesprechung
Detlef Fleischhammel: Den Bruder und die Schwester gewinnen - Wie geschieht korrektive Gemeinde- Seelsorge?
Wolfgang B Buchbesprechung
J.T. Mawson:
Wolfgang B Buchbesprechung
Ian H. Murray: John MacArthur (Dienst am Wort und an der Herde)
Wolfgang B Buchbesprechung
Wayne Mack: Gemeindeglied
Wolfgang B Buchbesprechung
Benedikt Peters: Der Prophet Sacharja
Wolfgang B Buchbesprechung
John MacArthur:
Thomas Lange
Text Rückseite
Ich bin nicht, was ich sein s o l l t e
- ach, wie unzureichend und unzulänglich!
Ich bin nicht, was ich zu sein w ü n s c h e:
- zu hassen, was böse ist, und festzuhalten, was gut ist!
Ich bin nicht, was ich zu sein h o f f e
- bald, bald werde ich die Sterblichkeit ablegen und mit dieser
Sterblichkeit alle Sünde und Unvollkommenheit.
D e n n o c h - obwohl ich nicht bin, was ich sein sollte,
noch was ich zu sein wünsche,
noch was ich zu sein hoffe -
kann ich wahrhaftig sagen:
Ich bin nicht, was ich einst w a r
- ein Sklave der Sünde und des Satans.
Aus ganzem Herzen kann ich mit dem Apostel einstimmen und anerkennen:
Durch GOTTES GNADE bin ich was ich bin!
John Newton