Zeitschrift – Nummer 140
- VKZ
- H 11661
- Ort
- Nummer
- 140
- Jahrgang
- 2012
- Ausgabe
- 4
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Text Titelseite
Zeitschrift für aktive Christen "Mit Ausharren laufen den vor uns liegenden Wettlauf." Hebräer 12,1
Vorwort
Liebe Freunde, Youngstown/Ohio, USA – Herbst 2012: Der Vize-Präsidentschafts-Kandidat Paul Ryan hilft kurz vor der Wahl in einer Armen-Suppenküche. Zusammen mit seiner Familie übernimmt er dort den Spüldienst. Dabei lassen sich die Ryans natürlich filmen und fotografieren. Alle stehen in weißen Schürzen vor Edelstahlbecken und hantieren publikumswirksam mit Geschirr und Töpfen. In der letzten Woche vor den Wahlen wird sogar ein Millionär zum temporären Tellerwäscher ... Als kurz darauf der Leiter der Suppenküche von dem Foto-Termin hörte, erhob er erbost Protest: Er lehnt eine parteipolitische Vereinnahmung seiner Wohltätigkeits-Stelle strikt ab. Der Termin war auch gar nicht mit ihm abgesprochen. Ryans Medienberater hatten spontan und ungefragt den Kandidaten ans Spülbecken gestellt. Zu allem Überfluss war das Kochgeschirr gar nicht schmutzig. Ryan tat nur so, als ob ... Eine amerikanische Satire-Sendung titelte am Abend: „Bitte, wegen Gottes Liebe, lasst das sein!“ Richten wir unseren Blick auf eine ähnliche Szene in einem Obersaal: In einer Schürze kniet unser Herr vor einem Waschbecken und hantiert mit Lappen und Füßen. Er hat diesen Saal nicht ungefragt okkupiert, sondern alles im Voraus für seine Jünger arrangiert. In der Waschschüssel ist echtes Waschwasser und an den Füßen der Zwölf klebt echter Schweiß und Dreck. Kein Pressefotograf hat diesen Waschgang im Bild festgehalten, aber dafür hat es das Gedächtnis seines Jüngers Johannes um so präziser getan. Als Petrus heftig widerspricht, sagt Jesus ihm mit anderen Worten: „Lass meine Liebe an dir geschehen!“ In der letzten Nacht vor seinen Todesqualen wird unser Herr und Meister zum Fußwäscher. „Ein Knecht ist nicht größer als sein Herr ... Wenn ihr dies wisst, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut.“ (Joh 13,16-17) Etwas mehr „Tun“ bei allem „Wissen“ – angeregt auch durchs Lesen der neuen fest+treu-Ausgabe wünscht Andreas Fett
Inhaltsübersicht
Inhalt dieser Ausgabe: Spurgeons Vermächtnis...Seite 3 (C.H. Spurgeon) Hiskia – der Mann, der Gott vertraute...Seite 4 (Wolfgang Bühne) Das größte Gebot...Seite 8 (Christoph Grunwald) Schicht im Schacht?...Seite 11 (Michael Bühne) Bolivien – das Land, wo Einheit nur ein Wort ist...Seite 13 (Wolfgang Bühne) Henri J.M. Nouwen...Seite 17 (Georg Walter)
Artikel dieser Ausgabe
Hiskia – der Mann, derGottvertraute (Schluss)
Wolfgang Bühne Artikel
Die Bibel fasziniert mich ... (Maleachikreis Hrsg.)
Wolfgang Bühne Artikel
Bolivien – das Land, wo Einheit nur ein Wort ist
Wolfgang Bühne Artikel
Schicht im Schacht?
Michael Bühne Artikel
Das größte Gebot (Teil4)
Christoph Grunwald Artikel
SpurgeonsVermächtnis
C.H. Spurgeon Artikel
Henri J.M. Nouwen Katholischer Priester, Mystiker, Autor – und sein Einfluss auf den Protestantismus
Georg Walter Buchbesprechung
Wilberforce - Der Mann, der die Sklaverei abschaffte (Eric Metaxas)
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
In den Spuren Jesu - Gesammelte Schriften (Georg Steinberger)
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
Immer nur auf und ab? Wie man den Krampf in seinem Christenleben beenden kann (Ronald Dunn)
Ulla Bühne Buchbesprechung
Ein Skeptiker kapituliert (Josh McDowell / Cristóbal Krusen)
Ulla Bühne Buchbesprechung
Zerstörerisches Wachstum - Wie falsche Missionslehren und verweltlichte Gemeindebewegungen die Evangelikalen unterwandern (Rudolf Ebertshäus
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
Unter dem Banner Jesu Christi (Georg Walter)
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
Kaleb (Volker Waltersbacher)
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
Unterwegs mit Markus (Günter Neumayer)
Thomas Lange
Text Rückseite
„Ich preise Gott, er hat mir vor einigen Jahren die bleibende Überzeugung gegeben, dass es für jedes vernünftige Geschöpf unmöglich ist, wahre Glückseligkeit zu erleben, ohne IHM völlig hingegeben zu sein." DAVID BRAINERD (1718-1741) Aus den letzten Zeilen des Pioniermissionars unter den Indianern Nordamerikas, die er kurz vor seinem Tod im Alter von 29 Jahren an seinen Bruder John Brainerd geschrieben hat.