Zeitschrift – Nummer 154
- VKZ
- 011661
- Ort
- Nummer
- 154
- Jahrgang
- 2016
- Ausgabe
- 2
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Text Titelseite
Fest & Treu
Mit Ausharren laufen den vor uns liegenden Wettlauf. Hebräer 12,1
Vorwort
Liebe Freunde,
Hans Magnus Enzensberger bekennt mit 87 Jahren:
„Vorläufig bin ich noch da. Ich harre aus. Einstweilig sind meine Verfügungen. Nirgends ein Heureka. Die Astrophysi- ker sagen, selbst die Sonne sei nicht so dauerhaft, wie sie scheint. Wer weiß, ob auf die Vergänglichkeit wirklich Verlass ist? Nur der Tod, sagen die Sterblichen, sei definitiv.“ Was Enzensberger fehlt, ist Gewissheit, Getrostsein und Ewigkeit.
Bonhoeffers Zwillingsschwester Sabine erinnert sich:
„Dietrich und ich schliefen als Acht- bis Zehnjährige im selben Zimmer und hatten abends in unseren Betten ernst- hafte Gespräche über den Tod und das ewige Leben ... Oft lagen wir lange wach und versuchten, uns das Todsein und das ewige Leben vorzustellen. Wir bemühten uns, der Ewigkeit jeden Abend etwas näher zu kommen, indem wir uns vornahmen, nur an das Wort Ewigkeit zu denken und keinen anderen Gedanken einzulassen. Sie schien uns sehr lang und unheimlich. Uns wurde schwindelig.“
Ewiges Leben ist für uns unvorstellbar. Wir kennen so etwas nicht. Wir können Ewigkeit nicht ausloten – höchstens erahnen, wenn wir den Sternenhimmel betrachten. Kenntnis davon haben wir nur, weil Gott es mitteilt – ER, der Un- endliche, Unbegrenzte, Unvorstellbare.
Pastor Jack Arnold (Oviedo/Florida) predigte am 9. Januar 2005 über Philipper 1,21: „Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn.“ Kurz vor dem Ende seiner leidenschaftlichen Ansprache schärfte er seinen 240 Zuhörern ein: „John Wesley sagte ‚Solange mein Dienst auf dieser Erde noch nicht erledigt ist, bin ich unsterblich. Aber wenn mein Dienst für Christus getan ist, werde ich bei Jesus sein.‘ Wir haben nur ein Leben. Wir wollen es für Christus und sein Reich geben, für ewige Werte und zum Ruhm Gottes. Dieses Leben ist bald vorbei. Nur was wir für Jesus tun, bleibt. Und wenn ich in den Himmel komme ...“ dann stockte er. In dem Moment brach Jack auf der Kanzel zusammen – und war tot.
Er wurde 69 – sagen wir!
Gott sagt: Er bleibt in Ewigkeit! (1Jo 2,17)
Bleibende Bedeutung behalten auch die beiden Brüder Johannes und Wilhelm Busch. Sie „erledigten“ ihren Dienst für
Jesus und sind nun bei ihm. In dieser Ausgabe erinnern wir an ihre Todestage vor 50 bzw. 60 Jahren. Einen tiefen Eindruck vom Ewigen beim Lesen dieser Ausgabe wünscht Andreas Fett
Inhaltsübersicht
Willhelm Busch... Ehre, wem Ehre gebührt!...Seite 3
Wolfgang Bühne...Elisa – einer von Gottes Segensträgern...Seite 4
Markus Schmidt...Vom Feigling zum T-Shirt-Missionar...Seite 7
Peter Lüling...Aquila und Priszilla...Seite 11
Wolfgang Bühne...Dankbare Erinnerungen an die Brüder Busch...Seite 14
Lucas Müller...Das Buch ist nicht tot!..Seite 17
Anne Caspari...Eine andere Welt...Seite 19
Buchbesprechungen...Seite 21
Artikel dieser Ausgabe
Elisa – einer von Gottes Segensträgern Teil 9
Wolfgang Bühne Artikel
Dankbare Erinnerungen an die Brüder Busch
Wolfgang Bühne Artikel
Ehre wem Ehre gebührt
Wilhelm Busch Artikel
Eine andere Welt - Manga-Fans auf der Buchmesse Leipzig
Anne Caspari Artikel
Aquila und Priszilla Duell oder Duett
Peter Lüling Artikel
Das Buch ist nicht tot!
Lucas Müller Artikel
Vom Feigling zum T-Shirt-Missionar
Markus Schmid Buchbesprechung
Monica Masi Ich heiratete meinen Ex-Mann
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
Klaus Güntzschel Das Herz der Väter
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
Wilhelm Busch Johannes Busch
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
C.H. Spurgeon Es sind nicht alle Jäger, die das Horn blasen
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
Ulla Bühne Leid, Krankheit, Tod – und ein liebender Gott?
Thomas Lange Buchbesprechung
Arend Remmers Der Herr ist Rettung Eine Auslegung zum Propheten Jesaja
Andreas Steinmeister Buchbesprechung
Andreas Fett Bevor Du baggerst
Hermann Wall Buchbesprechung
Nancy Leigh DeMoss, Dannah Gresh Lügen, die junge Frauen glauben
Elisabeth Weise
Text Rückseite
Für unser Leben ist nur eines wichtig; dass es ganz fest in der Hand unseres Gottes ruht und von ihm gestaltet und geführt wird. Johannes Busch (1905-1956)