Zeitschrift – Nummer 155

Cover Ausgabe 155
VKZ
011661
Ort
Nummer
155
Jahrgang
2016
Ausgabe
3

Dateien

Keine Dateien gefunden.

Text Titelseite

Mit Ausharren laufen den vor uns liegenden Wettlauf. Hebräer 12,1

Vorwort

Liebe Freunde, Momentan wächst die Weltbevölkerung jedes Jahr um ca. 80 Millionen. Das entspricht ungefähr der Einwohnerzahl von Deutschland. Stellen wir uns nun vor, die gesamte Menschheit (derzeit 7,36 Milliarden) ginge zeitgleich ins Meer zum Baden. Um wieviele Zentimeter würde sich dadurch weltweit der Wasserspiegel anheben? a)100cm b)10cm c)1cm? (Kleiner Tipp: Wenn alle Gletscher und Polarkappen abschmelzen würden, stiege der Meeresspiegel um 66 Meter.) Und nun der Schock: Die Weltmeere würden sich nur um etwas mehr als einen Hundertstel Millimeter anheben – das entspricht dem Viertel eines Menschenhaares! In Jesaja 40,15.17 steht: »Siehe, Nationen gelten wie ein Tropfen am Eimer und wie Staub auf der Waagschale ... Alle Nationen sind wie nichts vor ihm und gelten ihm als nichtig und leer.« Das zeigt die Bedeutungslosigkeit von uns Menschenkindern. Angesichts der Weite und Unergründlichkeit Gottes schrumpft der Mensch zu einem Nichts zusammen. Der Tropfen ist völlig unerheblich. Und dieser Tropfen Menschheit ist dazu noch schmutzig. Gott könnte ihn mit dem kleinsten Hauch hinwegblasen. Das rückt die Relationen gerade und lehrt uns Bescheidenheit. Eine jiddische Weisheit sagt: »Auf der Welt die Menschenschar, ist bloß ein Haufen Lehm fürwahr.« Origenes, der christliche Gelehrte aus dem 2. Jahrhundert, sagt über Jesus: »Es ziemte sich für ihn, der kam, um nicht nur Jakob zu sammeln, sondern auch alle Völker, sich der Gottesgestalt zu entäußern und sich selbst zum Tropfen zu machen und so zu kommen, um den Tropfen der Völker und ebenso den Tropfen der Übriggebliebenen Jakobs zu sam- meln.« Lernen wir in Gottes Größenverhältnissen zu denken und für Christi „Kleinwerden“ zu danken. Gottes Segen beim Lesen dieser Ausgabe wünscht Andreas Fett

Inhaltsübersicht

Leiden hat die Macht...3 (Joni Eareckson Tada) Elisa – einer von Gottes Segensträgern...4 (Wolfgang Bühne) Wer den Namen des Herrn anruft...8 (Carolin) Zwischen Hoffen und Bangen...10 (Daniel Bühne) Salomo und die Frauen...12 (Peter Lüling) Christliche Gemeinde Kölnblick...15 (Alexander Strunk) Honduras – das Land krasser Gegensätze...16 (Wolfgang Bühne) Zum plötzlichen Heimgang von Andreas Bühne...19 (W. Bühne / A. Fett) Buchbesprechungen...21

Artikel dieser Ausgabe

Text Rückseite

Gott hat uns erschaffen, um Menschen zu lieben und Dinge zu benutzen. Unser Problem ist, dass wir Dinge lieben und Menschen benutzen. William MacDonald

Zurück zum Zeitschriftenarchiv