Zeitschrift – Nummer 41
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- Ort
- Meinerzhagen
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- 41
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Text Titelseite
Mit Ausharren laufen
den vor uns liegenden Wettlauf
Hebräer 12,1
Vorwort
Der Herr sprach zu Mose:
„Ist die Hand des Herrn zu kurz?"
4. Mose 11, 23
Oft benimmt sich die Gemeinde Gottes so, als sei sie davon überzeugt, daß die Hand des Herrn verkürzt sei.
Sie glaubt zwar, daß die göttliche Hand einst mächtig genug war, an einem Tag dreitausend Menschen durch die einfache Predigt des Petrus zu bekehren. Sie glaubt, daß ihr Gott in alten Tagen so gewaltig war, daß ihre armen, ungebildeten Evangelisten es mit den Schülern des Sokrates aufnehmen konnten und imstande waren, die Götter der Heiden zu stürzen. Sie glaubt das alles, und doch handelt sie heute oft so, als sei das Evangelium kraftlos geworden und als hätte sich der Geist Gottes völlig von ihr zurückgezogen!
In jenen ersten Tagen sandte sie ihre Missionare bis an die Enden der Erde. Sie waren ohne Mittel und zogen aus ohne Tasche und Beutel in dem festen Glauben, daß der, welcher sie berief, auch für ihren Unterhalt sorgen werde. Sie wagten ihr Leben, aber sie
gewannen auch viele Menschen für Christus, und es gab kaum einen Flecken Erde, der den Menschen jener Zeit bekannt gewesen wäre,
wo der Name Jesu nicht gepredigt wurde.
Aber wir - die entarteten Söhne herrlicher Ahnen -, wir fürchten uns nun, Gott zu vertrauen.
Oh, hätten wir mehr Berufene des Herrn, die das Evangelium im Glauben an seine innere Kraft verkündigten, mit der Zuversicht, daß sich der Geist Gottes dazu bekennen wird! Die Zweifel, die Befürchtungen, die Berechnungen, die klugen Pläne der Vernunft einer zu großen Zahl von Christen beweisen meine Behauptung, daß die Gemeinde des Herrn glaubt, daß des Herrn Hand verkürzt sei.
O Zion, zähle nicht mehr deine Heerscharen, denn deine Stärke ist deine Ohnmacht; berechne nicht länger deinen Reichtum, denn dein Reichtum ist oft deine Armut gewesen und deine Armut dein Reichtum. Denke nicht an die Bildung oder Beredsamkeit deiner
Boten; denn wie oft stehen diese Dinge dem ewigen Gott im Wege!
Tritt vielmehr im einfältigen Vertrauen auf seine Verheißungen hervor, und du wirst sehen, ob er nicht nach seinem Wort tun wird.
(aus C.H. Spurgeon: "Auf dein Wort")
Inhaltsübersicht
Alois Wagner - Traurig aber wahr – S.4
J. Ph. Fijnvandraat – Philippus - das Vorbild eines Predigers
2. Teil - S.6
D. Armbrust/W. Nitsche - Die Versuchung, Steine in Brot zu verwandeln Mehr Evangelium in unsere Umgebung Fragenbeantwortung – S.8
A. Peratoner - Mehr Evangelium in unserer Umgebung
„Afrika ist hier…!“ – S.12
Günther Möbius – Freiheit hinter Gittern - S.14
Fragenbeantwortung – S. 15
Freizeittermine '83 – S.16
Wolfgang Bühne - Erinnerungen an „Onkel Paul" – S.17
Alois Wagner - Bibelstudium: Der Richterstuhl Christi
2. Teil – S.20
Buchbesprechung – S.22
Artikel dieser Ausgabe
Die Versuchung, Steine in Brot zu verwandeln
D./W. Armbrust/Nitsche Artikel
Erinnerungen an "Onkel Paul"
Wolfgang Bühne Artikel
Frage zu christlicher Musik
Wolfgang Bühne Artikel
Freittermine '83
Wolfgang Bühne Artikel
Philippus das Vorbild eines Predigers 2. Teil
J-Ph. Fijnvandraat Artikel
Freiheit hinter Gittern
Günter Möbius Artikel
Mehr Evangelium in unserer Umgebung - "Afrika ist hier . . . !"
A. Peratoner Artikel
Traurig aber wahr
Alois Wagner Artikel
Der Richterstuhl Christi 2. Teil Das Gericht der Lebenden vor dem Thron der Herrlichkeit
Alois Wagner Buchbesprechung
John Benton: Julie"
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
Leon Jaworski: "Im Namen des Rechts" Entscheidungsstunden eines Staatsanwalts
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
Elisabeth Elliot: "Im Schatten des Allmächtigen"
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
Arend Remmers: "Geistesgaben oder Schwärmerei?"
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
Elisabeth Elliot: "Diese sonderbaren Weißen . .."
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
C. H. Spurgeon: "Betet ohne Unterlaß"
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
"Appell an alle" Aufruf bekennender Christen zu Wachsamkeit und Wagnis
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
K. Papke: "Das Kreuz auf Usedom"
Wolfgang Bühne Buchbesprechung
Werner Gitt: "Logos oder Chaos" " Wort und Wissen, Band 5
Christian Klar Gedicht
Endzeit
Walter Rose Gedicht
Im Dienst
Walter Rose
Text Rückseite
Es war eine lange Lehrzeit bis Ich das gelernt hatte:
Nur vor Gott zu leben, sich das Gewissen nur von Ihm formen zu lassen, und nichts zu fürchten, als das Abweichen von Seinem Willen.
Jim Elliot (1927-1956)