Zeitschrift – Nummer 68

Cover Ausgabe 68
VKZ
Ort
Meinerzhagen
Nummer
68
Jahrgang
1994
Ausgabe
0

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Text Titelseite

Mit Ausharren laufen 

den vor uns liegenden Wettlauf

Hebräer 12,1

Vorwort

Liebe Leser,

wieder ist ein Quartal um und ein weiteres "Fest und Treu" liegt vor Ihnen - das letzte in diesem Jahr. Aus den Reaktionen auf das letzte Heft haben wir entnommen, daß die neue Innengestaltung der Zeitschrift durchweg positiv aufgenommen wurde. Die Titelseite, die berechtigte Kritik hervorgerufen hat, wollen wir auch noch ansprechender gestalten. Das Wesentliche, was diese Zeitschrift bisher auch ausgezeichnet hat, soll aber der Inhalt bleiben.

In diesem Heft wollen wir mit einer neuen losen Folge von Aufsätzen von William MacDonald

beginnen. Die Reihe wird sich mit den Eigenschaften Gottes beschäftigen. Gerade heute, wo sich

unter uns Christen vieles etabliert, was Gott verunehrt, ist es besonders nötig, wieder neu einen

Blick für die unendliche Größe Gottes zu bekommen. Wie wichtig es ist, ein biblisches Bild von

Gott zu haben, zeigt die Fragenbeantwortung zu dem "Toronto-Segen" weiter hinten im Heft.

Diese neueste Erscheinung in der charismatischen Welt hat zwiespältige Reaktionen hervorge

rufen. Wir hoffen, daß wir hier eine nutzbringende Orientierungshilfe geben können. Für eine

vollständige Auseinandersetzung mit dieser Erscheinung fehlt aber hier der Platz.

Ein anderes Thema, das mir persönlich sehr am Herzen liegt, wird in dem Aufsatz von J. G. Fi

jnvandraat über die Beziehungen behandelt. In dieser Folge geht er u.a. auf die nationalen Ei

genheiten ein, die auch unter Christen anzutreffen sind. Sicher würden wir immer sagen, daß

wir Ausländern gegenüber keine Abneigungen haben, daß wir ihnen ja das Evangelium brin

gen. Aber wie sieht es wirklich aus? Verurteilen wir nicht auch wie die Menschen um uns her

einfach vieles, was aus Amerika kommt, weil dort ja auch vieles "lockerer" ist? Haben wir keine

inneren Sperren und Vorurteile gegen einen Mitchristen, nur weil er aus einem anderen Land

kommt bzw. einfach anders ist, als wir selbst? Mein Wunsch ist, daß dieser Artikel zur kriti

schen Selbstbeurteilung in dieser und allen anderen darin angesprochenen Fragen Anlaß gibt.

Wir haben unserem Herrn sicher auch in diesem Bereich einiges zu bekennen.

Für die Urlaubsplanung im kommenden Jahr möchte ich noch auf die Terminübersicht über die

Freizeiten 1995 aufmerksam machen.

Mit herzlichen Grüßen

Wolfgang Bühne

Inhaltsübersicht

David Martyn Lloyd-Jones - Freude trotz Feindschaft - S.3

William MacDonald - Die Heiligkeit Gottes - S.4

J.G.Fijnvandraat - Unterschiede unter Geschwistern...

wie soll man damit umgehen? (Schluß) - S.7

WOlfgang Bühne - "Adios Honduras!" - S.10

Wolfgang Bühne - Der "Toronto-Segen"- S.14

Christoph Krumm, Uwe Müller, Torsten Ströhmann - Der Papst war in Kroatien - wir auch - S.16

Ralf Müller - Die Gaben an die Gemeinde (Teil 2) - S.17

Freizeit-Termine 1995 - S.20

Die Bücherecke - S.21

Artikel dieser Ausgabe

Text Rückseite

Die Gemeinde

könnte die ganze Welt

mit dem Evangelium

erreichen

wenn sie nur

aufwachen würde.

Aber sie liegt

in ihrem Himmelbett

und ist

vom Gift des Spaltpilzes

benebelt.

Harold St. John

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