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Zeitschrift-Artikel: Werner Gitt: "Logos oder Chaos" " Wort und Wissen, Band 5

Zeitschrift: 41 (zur Zeitschrift)
Titel: Werner Gitt: "Logos oder Chaos" " Wort und Wissen, Band 5
Typ: Buchbesprechung
Autor: Christian Klar
Autor (Anmerkung):

online gelesen: 9

Titel

Werner Gitt: "Logos oder Chaos" " Wort und Wissen, Band 5

Vortext

Text

Der Autor dieses Buches ist Naturwissenschaftler und Informatiker. W. Gitt, Leiter der Datenverarbeitung bei

der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braun­schweig, versucht die Hintergründe des Evolutionsgebäu­des zu erhellen und einige Fakten, die der Evolu­tionstheorie widersprechen, zu erläutern.

In einem gut gegliederten Überblick gibt Prof. Gitt ei­nen detaillierten Einblick in das Problemfeld des Glau­bens an die Stammesentwicklung. Gleichzeitig stellt er die glasklare Logik der Schöpfung in den Vordergrund.

Im ersten Kapitel umreißt Prof. Gitt die Begriffe Natur­gesetz, Modell, Theorie, Hypothese und gibt durch die Äußerungen einiger Evolutionsanhänger zu erkennen, daß die Evolution ein wissenschaftlich ummäntelter Glaube an eine Zufallsentstehung des Lebens ist, der zu einem wissenschaftlichen Dogma, zu einer ideologisierten Dok­trin, erklärt worden ist. Durch naturwissenschaftliche Fakten und eine Vielfalt von Zitaten wird diese Aussage von Prof. Gitt belegt.

So läßt Gitt z.B. den Nobelpreisträger 3. Monod in die­sem Kapitel zu Wort kommen: "Der reine Zufall, nichts als der Zufall, die absolute, blinde Freiheit als Grundla­ge des wunderbaren Gebäudes der Evolution - diese zen­trale Erkenntnis . . . ist nicht mehr nur eine unter ande­ren möglichen oder wenigstens denkbaren Hypothesen; sie ist die einzig vorstellbare" (S. 19).

Nach den Kapiteln 2 und 3, in welchen Gitt die Erkennt­nismöglichkeiten des Naturwissenschaftlers untersucht, beschäftigt er sich in den folgenden zwei Kapiteln aus­führlich mit dem Evolutionsmodell und dem Kreationis­mus.

Die Evolutionstheorie bespricht Prof. Gitt in der athei­stischen und der theistischen Version (4. Kapitel). An­hand von vielen Zitaten werden dem Leser diese beiden Versionen vorgestellt und im Licht der Bibel geprüft.

Einige Zitate möchte ich herausgreifen, um die philoso­phische Voreingenommenheit darzulegen:

"Die Evolution ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben aber daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpfungsakt eines Gottes ist, und das ist undenk­bar" (A. Keith, S. 32).

"Der Mensch steht alleine im Universum und ist ein Pro­dukt eines langen, unbewußten, nichtpersönlichen mate­riellen Prozesses mit einheitlichen verstehbaren Ent­wicklungsmöglichkeiten. Diese verdankt er niemandem als sich selbst und ist nur sich selbst verantwortlich. Er ist nicht die Schöpfung einer unkontrollierbaren oder un­berechenbaren Kraft, sondern sein eigener Meister. Er kann und muß sein eigenes Schicksal entscheiden und lei­ten" (Simpson, S. 30/31).

Diese Zitate und viele andere machen das verkappte atheistische Glaubensbekenntnis, das umhüllt ist von na­turwissenschaftlichen Beobachtungen, doch sehr deut­lich. Kurz, vielleicht ein bißchen zu knapp, behandelt Prof. Gitt die sogenannte theistische Evolution; Gitt stellt die oft dargebotene faule Kompromißlösung "einer von Gott geleiteten Evolution" (Vertreter: J. Illies, Teil­hard de Chardin . . .) im biblischen Licht bloß.

In den Kapiteln 6-9 nimmt Prof. Gitt Beispiele aus der Schöpfung Gottes und zeigt die Genauigkeit der oft un­scheinbaren kleinen Dinge. Die Nerven und das Gehirn, die Bestäubung der Blütenpflanzen und der genetische Code geben einen kleinen, aber wunderbaren Einblick in das Schöpfungswerk dieses intelligenten Schöpfers.

Wenn der Leser noch kein Bewußtsein für die Größe der Schöpfung Gottes entwickelt hat, dann wird sein Interes­se hier geweckt.

 

Dieses Buch eignet sich vor allem (als Geschenk) für Studenten und Oberstufenschüler des Gymnasiums. Eine geringe Vorkenntnis in dieser Problemstellung muß vor­handen sein, ebenso eine Bereitschaft zum intensiven Nachdenken. 

Nachtext

Quellenangaben

 

Hänssler-Verl., 192 S., DM 11.80