zu Heft 30
Text
zu Heft 30:
Lieber Wolfgang!
Zunächst möchte ich mich für die Zusendung von "Fest und Treu" bedanken.
Die folgende negative Kritik schließt hoffentlich nicht die weitere Zusendung aus!
1)Seite 7
Ich gehe mal davon aus, daß Du in Deinem Abschnitt über „Antipas" das richtige meinst, nämlich ein Nicht-mitschwimmen in dieser sog. „Zeit des Verfalls". Dagegen ist nichts zu sagen.
Mich stört aber Deine Überbetonung des „gegen alles sein". Das ist meiner Meinung nach und bei oberflächlichem Lesen Wasser auf die Mühlen aller derjenigen, die in den Gemeinden oder Versammlungen gegen alles sind. Daß Du selbst grundsätzlich gegen alles bist, ist mir ja hinreichend bekannt und anscheinend immer noch Deine Spezialität. Dieser persönliche Stil muß ja nicht unbedingt verkehrt sein, doch solltest Du nicht versuchen, ihn auf andere zu übertragen.
2)Seite 24, Buchbesprechung
Dieses Buch habe ich mir auch gekauft und z.Zt. noch nicht ausgelesen.
Den Verfasser dieser Buchbesprechung „MFB" kenne ich leider nicht und kann somit nichts über ihn sagen. Mir scheint jedoch, als hätte er eine Antipathie gegen den Verlag H.Schulte. Anders kann ich mir den letzten Abschnitt nicht erklären.
Der Autor macht lediglich den Versuch einer Deutung und behauptet nicht, die Prophetie endlich verstanden zu haben. Ich will des Autors offensichtlich falsche Deutung nicht beschönigen, mir fällt nur der ebenso einseitige wie unangenehme Stil dieser Kritik auf. Die sicherlich richtige Darstellung der Fakten bezüglich des Islams wird in keiner Weise erwähnt. Dauernd erwähnt Ihr die großen Anstrengungen des Satans, in der Welt mehr Macht und Einfluß zu erringen; aber kann die Darstellung des M.Baar nicht auch als weitere Anregung für uns verstanden werden? Dieser Gesichtspunkt ist m.E. wichtig und sollte nicht unberücksichtigt bleiben.
Es grüßt Dich R.H.