Zeitschrift-Artikel: Elisabeth Elliot: "Im Schatten des Allmächtigen"

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Titel: Elisabeth Elliot: "Im Schatten des Allmächtigen"
Typ: Buchbesprechung
Autor: Wolfgang Bühne
Autor (Anmerkung):

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Titel

Elisabeth Elliot: "Im Schatten des Allmächtigen"

Vortext

Text

Es gibt nur wenige Bücher, die man jungen Christen nächst der Bibel immer wieder als Pflichtlektüre drin­gend empfehlen sollte. Zu diesen Büchern gehört "Im Schatten des Allmächtigen", das Tagebuch Jim Elliots, der 1956 im Alter von 29 Jahren ermordet wurde.

Mit vier weiteren Missionaren hatte er mühsam die er­sten Kontakte zu den Auca-Indianern in Ekuador ge­schaffen. Der nächste Besuch brachte allen Missionaren den Tod.

Seine Frau Elisabeth hat nach seinem Heimgang seine Tagebücher kommentiert und unter diesem Titel herausgegeben.

Man erlebt die geistliche Entwicklung eines jungen Man­nes mit, der bereits mit 20 Jahren betete: "Herr, gib meinem Leben Gedeihen; nicht, daß ich hohen Rang er­lange, sondern daß mein Leben ein offenes Zeichen da­für sei, was es bedeutet, Gott zu kennen."

Weiter wird man Zeuge einer feinen, vorbildlichen Verlo­bungszeit, die von der ständigen Sorge begleitet wird, daß der Eine dem Anderen ein Hindernis auf dem Weg zu ewigen Gütern sein könnte.

Sehr eindrücklich wird geschildert, wie diese beiden jun­gen Christen nach neutestamentlichen Maßstäben für ihr Leben und für ihren Dienst ringen, um Frucht für Gott zu bringen.

"Herr, zünde an den toten Reisighaufen meines Lebens, gib, daß ich aufflamme und für dich verbrenne. Verzeh­re mein Leben, Herr, denn es ist dein. Ich trachte nicht nach einem langen Leben, sondern nach einem erfüllten, gleich dir, Herr Jesus."

Viele junge Menschen haben durch dieses Buch entschei­dende Anstöße zu einem gottgeweihten Leben bekom­men. Deswegen bin ich dem Verlag sehr dankbar, daß dieses vergriffene Buch wieder neu aufgelegt wurde.

Jeder junge Christ sollte es vor seiner Verlobung gelesen haben.

Nachtext

Quellenangaben

 Brockhaus-Tabu, 140 S., DM 5.95