Zeitschrift-Artikel: Watchman Nee :Philadelphia und Laodicäa

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Titel: Watchman Nee :Philadelphia und Laodicäa
Typ: Buchbesprechung
Autor: Wolfgang Bühne
Autor (Anmerkung): Vorwort und Erläuterungen von W.J. Ouweneel

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Titel

Watchman Nee :Philadelphia und Laodicäa

Vortext

Text

Vor etwa 50 Jahren hat W. Nee in China Vorträge über die Sendschreiben gehalten. Diese Neuerscheinung ist eine Bearbeitung der Vorträge über die beiden letzten Sendschreiben, in denen Nee die gegenwärtige Christenheit analysiert, besonders aber die "Brüderbewegung" im Licht von Philadelphia und Laodicäa beurteilt.

Nach seiner Überzeugung sind die Kennzeichen von Philadelphia besonders deutlich in der Anfangszeit der "Brüderbewegung" zu erkennen, während die gegenwärtige "Brüderbewegung" erschreckend deutlich alle Merkmale von Laodicäa zeigt.

Watchman Nee begründet seine Beurteilung und zeigt damit, daß er sich in der Geschichte und Literatur der "Brüder" sehr gut auskennt, davon profitiert hat, aber auch einige bittere Enttäuschungen mit dieser Bewegung machte.

W.J. Ouweneel schreibt in seinem Vorwort zu diesem Buch treffend: "Das Überraschende bei Watchman Nees Auslegung ist, daß er Philadelphia so freimütig mit der "Brüderbewegung" gleichsetzt. Seine überschwengliche Beschreibung der "Brüderbewegung" läßt jeden richtig stehenden "Bruder" rot vor Verlegenheit werden. Ebenso überraschend - oder vielmehr schockierend - ist dann, wenn W. Nee im folgenden erklärt, Laodicäa sei ebensosehr die "Brüderbewegung". Und wieder werden die Wangen jedes richtig stehenden "Bruders" rot, diesmal aber vor Scham..."

Wir können W. Nee nur dankbar sein, daß er die Liebe und den Mut hatte, der "Brüderbewegung" einen Spiegel vorzuhalten. Man kann die Augen davor verschließen. Man kann dem Spiegel Verzerrungen nachweisen. Man kann aber auch der häßlichen Wirklichkeit ins Angesicht sehen, sie mit dem idealbild vergleichen und Buße tun. Das war die Aufforderung des Heiligen Geistes damals an Laodicäa und das war die Absicht W. Nees vor etwa 50 Jahren. Und genau das ist der Grund für die Herausgabe dieses Buches zur gegenwärtigen Situation. Gott schenke, daß dieser Ruf zur Umkehr nicht vergeblich ist. Wolfgang Bühne

Dieses Buch unterhält nicht nur, sondern behandelt viele aktuelle Probleme von Christen und zeigt die Wirkung eines Gott geweihten Lebens.

Nachtext

Quellenangaben

 CLV, Pb., 96 S., DM 8;80