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Zeitschrift-Artikel: Lothar Gassmann: Evangelische Kirche wohin? Ein Ruf zur Besinnung und Umkehr

Zeitschrift: 73 (zur Zeitschrift)
Titel: Lothar Gassmann: Evangelische Kirche wohin? Ein Ruf zur Besinnung und Umkehr
Typ: Buchbesprechung
Autor: Wolfgang Bühne
Autor (Anmerkung):

online gelesen: 137

Titel

Lothar Gassmann: Evangelische Kirche wohin? Ein Ruf zur Besinnung und Umkehr

Vortext

Text

"Dieses Buch ist eine kritische Bestandsaufnahme dessen, was zur Zeit im Raum der Evangelischen Kirche geschieht. Es ist mit traurigem Herzen geschrieben...". Mit diesem Satz hat der Autor im Vorwort treffend den Inhalt und die Absicht seines Buches beschrieben.

Auch der Leser kann nur traurig werden, wenn er die Fülle von himmelschreienden Mißständen in der Kirche neu zur Kenntnis nimmt: Unmoral, Okkultismus, New Age, Bibelkritik, Gotteslästerung. Doch die Frage bleibt,' Wie soll sich ein bibeltreuer Christ verhalten, der dieser Kirche angehört?

L. Gassmann meint, daß eine Reformation heute nötig, aber auch besonders schwierig ist und nennt auch die von verschiedenen bekenntnistreuen Gruppen gemachten Vorschläge, wie eine solche Reformation aussehen könnte.

Als jemand, der dieser Kirche nicht angehört, spüre ich die Not und das Leid des Verfassers und vieler Geschwister, die seine Sorgen teilen. Dennoch bin ich überzeugt, daß man seine Kräfte an der falschen Stelle investiert, wenn man diese "Kirche", die keine Verheißung hat, weil sie die Heilige Schrift als Grundlage schon längst abgelehnt hat, glaubt reformieren zu können. Aber scheinbar sind die heimlichen Bindungen an diese "Kirche" so stark, daß man trotz aller Eingaben, Proteste und Bußrufe lieber mit dieser "Kirche" untergeht, als rechtzeitig das sinkende Schiff zu verlassen und damit den vielen orientierungslosen Mitchristen ein deutliches Signal zu geben. Gottes Wort hat man schon längst über Bord geworfen und für den Herrn der Kirche ist dort kein Platz...

Das sind so die Gedanken, die einem beim Lesen dieses Buches kommen.       

Nachtext

Quellenangaben

Stephanus, Tb., 166 5., DM 9.80