Zeitschrift-Artikel: Mobilität, Agilität, Stabilität Ausbreitungsmechanismen des Evangeliums in der Apostelgeschichte – Teil 2

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Titel: Mobilität, Agilität, Stabilität Ausbreitungsmechanismen des Evangeliums in der Apostelgeschichte – Teil 2
Typ: Artikel
Autor: William Kaal
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Titel

Mobilität, Agilität, Stabilität Ausbreitungsmechanismen des Evangeliums in der Apostelgeschichte – Teil 2

Vortext

Im ersten Teil dieses Beitrags wurden zwei Ausbreitungsmechanismen beschrieben, die wir aus Alltagsphänomenen kennen und die sich grundsätzlich auch in der Ausbreitung des Evangeliums in der Apostelgeschichte wiederfinden. Beim Prinzip der Mobilität tragen „mobile Boten“ zur Ausbreitung bei (z.B. Duftstoffe), beim Prinzip der Agilität sind es ortsfeste Teilchen, die ihre Umgebung in Schwingung versetzen und so eine Ausbreitung bewirken (z.B. Schall). In bisher fünf Sequenzen wurden diese Mechanismen in der Ausbreitung des Evangeliums in der Apostelgeschichte aufgezeigt und mit kurzen, praktischen Impulsen für Mitarbeiter am Evangelium verknüpft: 1. Die Gemeinde in Jerusalem – eine Gemeinschaft, die auffällt 2. Petrus und Johannes – gewohnheitsmäßiges Gebet und spontane Hilfe 3. Philippus – ein Abstecher, der sich lohnt 4. Tabitha– die stumme Missionarin 5. Kornelius – der erste evangelistische Hauskreis

Text

› 6. Die erste Missionsreise – zwei Missionare werden geboren Mit Apostelgeschichte 13 beginnen die Missionsreisen des Apostels Paulus. Sie sind natürlich das beeindruckendste Beispiel für Mobilität und ein maßgeblicher Grund dafür, dass sich das Evagelium so schnell in der ganzen damaligen Welt ausgebreitet hat und sogar bis Europa gekommen ist. Paulus und seine Begleiter sind in fremden Ländern und Kulturen unterwegs und dabei Gefahren aller Art ausgesetzt. Als er später einige davon aufzählt, spricht er von dreimaligem Schiffbruch, Gefahren von Flüssen, Gefahren von Räubern, Gefahren in der Wüste, Gefahren auf dem Meer, Mühe und Beschwerde, Hunger und Durst, Kälte und Blöße (2Kor 11,25–27). Reisen an sich waren damals schon mehr als heute gefährliche und strapaziöse Unternehmungen, dazu kamen die Gefahren, die mit der Verkündigung des Evangeliums verbunden waren. Und doch nimmt Paulus alle diese Belastungen auf sich. Wie es dazu kommt, zeigt uns Lukas in Kapitel 13. Nach einer Zeit des Fastens und Betens macht der Heilige Geist unmissverständlich deutlich, dass Gott Paulus und Barnabas für diese Aufgabe berufen hat und sie daher von der Gemeinde in Antiochia dazu freigestellt werden sollen (Apg 13,2). Nicht Spaß oder Abenteuerlust sind Antrieb für ihre waghalsigen Reisen, sondern der klare Auftrag Gottes. Sie gehen in Übereinstimmung mit der Gemeinde in Antiochia, die sie aussendet und zu der sie auch nach ihren Missionsreisen immer wieder zurückkehren. Das Ergebnis der ersten Missionsreise ist, dass auch in entlegenen Gebieten wie Pisidien Heiden zum Glauben kommen und das Evangelium ausgebreitet wird: „Als aber die aus den Nationen es hörten, freuten sie sich und verherrlichten das Wort des Herrn; und es glaubten, so viele zum ewigen Leben verordnet waren. Das Wort des Herrn aber wurde ausgebreitet durch die ganze Gegend.“ (Apg 13,48) Für die Missionare muss das ein beeindruckendes Erlebnis gewesen sein. Sie konnten mit eigenen Augen sehen, wie ihre Mobilität im Dienst des Evangeliums Früchte trug. Es ist gut nachvollziehbar, dass sie später nach ihrer Rückkehr den Geschwistern in Antiochia ganz erfüllt davon berichteten: „Als sie aber angekommen waren und die Gemeinde zusammengebracht hatten, erzählten sie alles, was Gott mit ihnen getan und dass er den Nationen eine Tür des Glaubens geöffnet habe.“ (Apg 14,27) Anwendung: Bis heute ist Mission in fremden Ländern und Kulturen mit vielen Entbehrungen und Herausforderungen verbunden. Gott sucht hingegebene Arbeiter, die sich in seine weltweite Ernte senden lassen und sich nicht von Bequemlichkeit und Risikoscheu davon abhalten lassen. Aber damals wie heute ist entscheidend, dass Gott seine Leute beruft und sie tatsächlich vom Heiligen Geist ausgesandt sind. Wenn du Gottes Ruf in die Mission hörst, prüfe das im Gebet und sprich mit den Verantwortlichen deiner Gemeinde. › 7. Die zweite Missionsreise – ermutigende Besuche kleiner Gemeinden Kurze Zeit später berichtet Lukas von dem Beginn der zweiten Missionsreise. Im Gegensatz zur ersten, wo die Missionare primär ausgesandt waren, um das Evangelium zu verkündigen, will Paulus jetzt die Geschwister wiedersehen, die gläubig geworden sind und die jungen Gemeinden stärken: „Nach einigen Tagen aber sprach Paulus zu Barnabas: Lass uns nun zurückkehren und in jeder Stadt, in der wir das Wort des Herrn verkündigt haben, die Brü­der besuchen und sehen, wie es ihnen geht.“ (Apg 15,36) Wir wissen aus seinen späteren Briefen, dass Paulus ein echtes Anliegen für Gemeinden und einzelne Geschwister hatte und sie gerne stärken und festigen wollte (Phil 4,14 u.a.). Diese Haltung scheint hier schon durch und ist ein maßgeblicher Antrieb für die zweite Missionsreise. Auch für dieses Unterfangen braucht es Mobilität, die gleiche Mobilität wie bei der ersten Missionsreise. Aber der Fokus ist doch ein anderer. Zumindest ursprünglich will der Apostel bei der zweiten Missionsreise in erster Linie stärken und ermutigen, was ihm auch gelingt: „Er stärkte die Gemeinden ...“ (Apg 15,41) Gemeinsam mit Timotheus durchzieht Paulus dann die Städte Lystra und Ikonium und nutzt die Besuche, um die lehrmäßigen Beschlüsse des Apostelkonzils weiterzugeben. Erstaunlicherweise führen aber auch diese Ermutigungsbesuche mit Lehrauftrag zum zahlenmäßigen Wachstum der Gemeinden: „Die Gemeinden nun wurden im Glauben gefestigt und nahmen täglich an Zahl zu.“ (Apg 16,5) Anwendung: Ein wichtiger Dienst bei der Ausbreitung des Evangeliums ist es immer wieder, Geschwister, die „an der Front“ stehen, zu stärken und zu ermutigen – insbesondere kleine oder junge Gemeinden wie hier. Dazu ist auch ein hohes Maß an Mobilität notwendig. Kennst du kleine Gemeinden in Gegenden, in denen es wenig Christen gibt? Oder hast du Kontakt zu Missionaren, die im Ausland arbeiten? Viele Gemeinden und Missionare sind einsam und freuen sich über einen ermutigenden Besuch. Nutze die einfachen Möglichkeiten der heutigen Mobilität, um gezielt einen solchen Dienst zu übernehmen. › 8. Ephesus – ein verändertes Leben zieht Kreise Auch wenn Paulus natürlich ein Musterbeispiel für das Prinzip der Mobilität ist, gibt es Zeiten, in denen er über einen längeren Zeitraum ortsfest ist, aber sich das Wort Gottes doch in seinem Umfeld nach dem Prinzip der Agilität ausbreitet. Ein gutes Beispiel ist Ephesus, wo er zwei Jahre lang täglich in der Schule des Tyrannus lehrt: „Als aber einige sich verhärteten und nicht glaubten und vor der Menge schlecht redeten von dem Weg, trennte er sich von ihnen und sonderte die Jünger ab, indem er sich täglich in der Schule des Tyrannus unterredete. Dies aber geschah zwei Jahre lang, so dass alle, die in Asien wohn­ten, sowohl Juden als auch Griechen, das Wort des Herrn hörten.“ (Apg 19,9.10) Dieser Abschnitt ist faszinierend. Denn einerseits berichtet Lukas, dass Paulus die Jünger absondert und sich täglich in der Schule des Tyrannus unterredet. Weniger Mobilität geht wohl nicht. Andererseits aber ist der Effekt der, dass alle, die in Asien wohnen, das Wort Gottes hören. Es steht nicht genau da, wie das vonstatten geht. Aber das Wort Gottes, das Paulus sicherlich sehr gründlich in Ephesus lehrt (er hat dort „den ganzen Ratschluss Gottes“ verkündet, Apg 20,27), muss eine ausbreitetende Wirkung haben. Einen Hinweis, wie diese Ausbreitung in Ephesus geschieht, liest man später im gleichen Kapitel. Dort wird berichtet, wie sich die Gläubigen radikal von den okkulten Dingen trennen, die ihr altes Leben bestimmten, und sich öffentlich davon distanzieren: „Zahlreiche aber von denen, die Zauberei getrieben hatten, trugen die Bücher zusammen und verbrannten sie vor allen; und sie berechneten ihren Wert und kamen auf fünfzigtausend Silberdrachmen.“ (Apg 19,19) Lukas erklärt dann durch seinen Kommentar im folgenden Vers, dass diese klare Distanzierung von den okkulten Dingen eine ausbreitende Wirkung hatte: „So wuchs das Wort des Herrn und erwies sich kräftig.“ (Apg 19,20) Anwendung: Wenn wir wollen, dass sich das Wort Gottes in unserem Umfeld ausbreitet, müssen wir bereit sein, im richtigen Sinn abgesondert zu leben und in unserem Leben aufzuräumen, uns von Dingen zu trennen, die Gott nicht gefallen. Ein von Gott verändertes Leben zieht Kreise und wird nicht ohne Spuren in unserem Umfeld bleiben. Außerdem zeigt diese Sequenz, welchen wichtigen Beitrag eine gesunde Lehre auf die Verbreitung des Evangeliums hat. Wenn unsere Gemeinden wie Ephesus auf einem soliden biblischem Fundament stehen, werden sie nicht so leicht von „jedem Wind der Lehre umher­ getrieben“ (Eph 4,14). Und in unserem modernen Umfeld der inhaltlichen Beliebigkeit, können sie als „Grundfeste der Wahrheit“ (1Tim 3,15) für suchende Menschen zum festen Orientierungspunkt sein. › 9. Schifffahrt des Paulus – mit schrägen Typen im gleichen Boot Nach einer langen Gefangenschaft mit zähen Verhandlungen, die in den folgenden Kapiteln beschrieben werden, ist Paulus in den letzten Kapiteln der Apostelgeschichte unterwegs nach Rom. Dies ist aber keine Missionsreise im eigentlichen Sinne, denn er reist als Gefangener des römischen Reiches, gebunden unter eine weltliche Autorität. Die Gesellschaft auf dem Schiff hat er sich nicht ausgesucht, er ist gezwungen, mit ihr zusammen zu sein, und das auf engstem Raum für lange Zeit. Es muss eine ziemlich bunte Truppe sein, sicherlich sind andere Gefangene an Bord, man liest dazu von hartgesottenen Soldaten und hinterhältigen Matrosen. Im Umgang mit seinen Mitreisenden, die in dieser Situation sein unmittelbares Umfeld darstellen, ist Paulus daher hier eher ein Beispiel für das Prinzip der Agilität, auch wenn er sich auf einer großen Überfahrt befindet. Nach einer anfänglichen Schönwetterfahrt geraten sie bald in einen Sturm, der das Schiff in höchste Seenot und die Passagiere an den Rand des Todes bringt. Beeindruckend ist, dass Paulus, der in der gleichen Lage ist wie die anderen an Bord, sich seines Gottes nicht schämt und sie ermutigt. Man liest von keinen großartigen evangelistischen Gesprächen auf dem Schiff und auch von keinen Bekehrungen. Aber Paulus ist aufmerksam, greift mutig in das Geschehen ein, als die Matrosen heimlich fliehen wollen, bekennt sich eindeutig vor allen zu seinem Gott, dankt öffentlich für (mindestens vierzehn Tage altes) Brot usw. Anwendung: Von dieser Sequenz der Apostelgeschichte kann man sicherlich ganz praktisch Anwendungen für Situationen ziehen, in denen wir unter weltlicher Autorität stehen und mit anderen Leuten „im gleichen Boot“ sitzen, zum Beispiel Schulkameraden oder Arbeitskollegen. Das sind häufig bunt zusammengewürfelte Truppen, und wir sind gemeinsam den gleichen Schwierigkeiten ausgesetzt, den gleichen stürmischen Launen des Lehrers oder Chefs, müssen in der Kantine oder Mensa das Gleiche essen usw. Wie verhältst du dich in einem solchen Umfeld als Christ? Von Paulus können wir lernen, in solchen Situationen den Glauben an Gott nicht zu verleugnen, klar zu bekennen, dass wir Gott dienen, von unserer Hoffnung Zeugnis abzulegen und für andere ganz praktisch eine Ermutigung zu sein. Und beim gemeinsamen Essen können wir durch ein Gebet ganz einfach zum Ausdruck bringen, dass wir unserem Gott für alles Gute dankbar sein wollen. Viele haben erlebt, dass durch ein mutiges Tischgebet Christen im Kollegenkreis gefunden oder erste Gespräche über den Glauben initiiert wurden. › 10. Paulus in Rom – die Basis-Station des Missionars Interessanterweise endet die Apostelgeschichte wieder mit einer sehr ortsfesten Phase des Apostels in Rom. In seiner Mietwohnung nimmt er dort alle auf, die zu ihm kommen und predigt das Reich Gottes: „Er aber blieb zwei ganze Jahre in seinem eigenen gemieteten Haus und nahm alle auf, die zu ihm kamen, und predigte das Reich Gottes und lehrte mit aller Freimütigkeit ungehin­ dert die Dinge, die den Herrn Jesus Christus betreffen.“ (Apg 28,30.31) Der große Apostel, der so viel herumgekommen ist, sitzt hier gebunden an seine Wohnung und ist doch an der Ausbreitung des Reiches Gottes beteiligt. Ganz zum Schluss der Apostelgeschichte wirkt also wieder eher das Prinzip der Agilität. Die Formulierung deutet an, dass er nicht selektiv einlädt, sondern eine offene Wohnung hat und bereitwillig und herzlich jeden willkommen heißt, der kommen will. Und er verbindet praktisch gelebte Gastfreundschaft mit einer klaren Verkündigung des Evangeliums und trägt damit zu seiner Ausbreitung bei. Anwendung: Auch aus dieser Schluss-Szene lässt sich leicht eine praktische Ermutigung ableiten. Ein offenes Haus bzw. eine offene Wohnung kann die beste Basisstation für Missionsarbeit sein. Dieses Prinzip durchzieht das Neue Testament, schon Jesus lud die ersten interessierten Jünger ein, zu sehen, wo er sich aufhielt (Joh 1,38), und später spielen offene Häuser wie das von Maria, Martha und Lazarus in Bethanien eine wichtige Rolle in der Ausbreitung der Botschaft des Herrn. Nicht umsonst ermahnt uns die Bibel mehrfach, nach Gastfreundschaft zu trachten. Öffne dein Haus, lass Menschen Einblick in dein Leben nehmen und nutze die sich ergebenden Möglichkeiten, das Evangelium weiterzugeben. › Die Stabilität des Gebets In diesen 10 Schlaglichtern aus der Apostelgeschichte wird deutlich, wie sich auf unterschiedliche Art und Weise das Evangelium ausgebreitet hat und dabei Prinzipien der Mobilität und der Agilität wirksam waren. Beim Lesen der Apostelgeschichte fällt aber auf, dass es noch ein weiteres Prinzip gibt, das als übergeordnetes Prinzip der Ausbreitung des Evangeliums Stabilität verliehen hat – die Kraft des Gebetes. Dass Lukas in seiner Apostelgeschichte einen Schwerpunkt auf das Gebet legt, verwundert nicht, denn sein Evangelium ist bereits das gebetslastigste der vier Evangelien. Kein anderer Evangelist berichtet so oft davon, dass der Herr Jesus betete. Nur Lukas erwähnt die Gleich- nisse von der bittenden Witwe und dem Pharisäer und Zöllner, die Grundsätzliches über das Gebet lehren. Nur Lukas berichtet von dem Wunsch der Jünger: „Herr, lehre uns beten“, und er ist der einzige, der vom gewohnheitsmäßigen Gebet des Herrn im Garten Gethsemane und den beiden Gebeten des Herrn am Kreuz zu seinem Vater berichtet. Viele weitere Gebetsbesonderheiten lassen sich in seinem Evangelium aufspüren. In der Apostelgeschichte, welche die Fortsetzung seines Evangeliums darstellt, finden sich rund 25 Gebete, die eine erstaunliche Bandbreite abdecken: Es gibt Gebete mittags um zwölf, nachmittags und um Mitternacht, Gebete unter freiem Himmel und in geschlossenen Räu- men, im Tempel, im Haus, auf dem Dach, im Gefängnis und auf einem Schiff. Es gibt kurze Stoßgebete und lang anhaltende Gebete, Gebete von Einzelpersonen, Gebete zu zweit, von Kleingruppen und von ganzen Gemeinden. Man findet gewohnheitsmäßiges Gebet und spontanes Gebet, Gebet gepaart mit Essen und Gebet gepaart mit Fasten, Gebet am Beginn des Glaubenslebens und Gebet am Ende des Glaubenslebens. Es gibt Gebete bei der Begrüßung und Gebete bei der Verabschiedung, man liest von Gebet für mutige Verkündigung, für richtige Entscheidungen, für Gefangene und Kranke, für neue Gemeinden und für Mitarbeiter. An allen markanten Stellen, an denen neue Kapitel in der Apostelgeschichte beginnen, spielt Gebet eine wichtige Rolle, hier sollen nur einige Beispiele genannt sein, die schon bisher erwähnt wurden: • Der Geburtsstunde der Gemeinde zu Pfingsten war eine Zeit des einmütigen Gebets von ein paar Jüngern vorausgegangen. • Das gewohnheitsmäßige Gebet von Petrus und Johannes führte zur Heilung des Gelähmten, zur mutigen Verkündigung des Evangeliums und schließlich zur Bekehrung von Tausenden. • Das Gebet von Petrus auf dem Dach war Ausgangspunkt für die Bekehrung von Kornelius und damit für die Heidenmission. • Das erste, was von dem großen Apostel Paulus nach seiner Bekehrung geschrieben steht ist: Siehe, er betet. • Der Ausgangspunkt der Missionsreisen war eine Gemeinde in Antiochia, die betete und fastete. Die Gebete der Apostelgeschichte sind ein vertieftes Studium wert. Ganz gleich, ob wir durch das Prinzip der Mobilität oder der Agilität zur Ausbreitung des Evangeliums beitragen, nur durch die Stabilität des Gebets werden wir den wichtigsten und wertvollsten Beitrag leisten.

Nachtext

Quellenangaben