Zeitschrift-Artikel: Vereint im Vertrauen Charles Spurgeon – Georg Müller – Hudson Taylor (John Piper)

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Titel: Vereint im Vertrauen Charles Spurgeon – Georg Müller – Hudson Taylor (John Piper)
Typ: Buchbesprechung
Autor: Wolfgang Bühne
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Titel

Vereint im Vertrauen Charles Spurgeon – Georg Müller – Hudson Taylor (John Piper)

Vortext

Text

Dieses mit vielen sehr wertvollen Zitaten der genannten Glaubensväter gespickte Buch ist ein literarischer Genuss und zugleich eine geistliche Auferbauung und Herausforderung. In der originellen Einleitung zu diesem Buch schreibt Piper: „Wenn wir an Spurgeon, Müller und Taylor denken, müssen wir die Vorstellung aus unserem Denken verbannen, ihr Tätigsein sei wie der pragmatische Aktivismus mancher Leiter heutzutage, die Frömmigkeit, Gebet, Nachsinnen und Anbetung durch nie endende Arbeit ersetzen. […] Alle diese Männer haben auf ihre eigene Art und Weise im Verborgenen eine tief greifende, von Herzen kommende, persönliche Beziehung zum lebendigen Christus gehabt.“ Genau darum geht es in diesem Buch: Das Gottvertrauen dieser drei Männer in Bezug auf alle Lebensbereiche wie Umgang mit Geld und Besitz, Abhängigkeit allein von Gott, Umgang mit Krankheit und Tod, Kritik und Schmeichelei usw. wird auf so feine Weise dargestellt, dass man beschämt und mit neuen Maßstäben versehen das eigene Leben überprüft und korrigieren möchte. Interessant ist auch die nicht so bekannte Tatsache, dass diese drei Engländer nicht nur Zeitgenossen waren, sondern sich gegenseitig gut gekannt, geschätzt und auch unterstützt haben. Dass sie zudem nach Pipers Einschätzung „Moderne Querdenker“ waren, trifft die Sache genau und macht dieses Buch nicht nur interessant sondern auch höchst aktuell. Gerade in einer Zeit, in der alle paar Tage Spendenaufrufe von Missionswerken ins Haus flattern und riesige Konferenzen mit Unterhaltungscharakter als „geistlicher Aufbruch“ oder „Erweckung“ verkauft werden.

Nachtext

Quellenangaben

CLV, Hardcover, 224 S., € 7,90