Zeitschrift-Artikel: Charles Marsh: Unmöglich für Gott?

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Titel: Charles Marsh: Unmöglich für Gott?
Typ: Buchbesprechung
Autor: Martin Schumacher
Autor (Anmerkung):

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Titel

Charles Marsh: Unmöglich für Gott?

Vortext

Text


"Ali setzte sich im Bett auf und hustete. Nur mit größter Mühe konnte er seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. Er sagte ' Gott sei Dank, daß ihr gekommen seid und mir von Ihm gesagt habt, bevor ich sterbe. Wir wußten ja nicht, daß die Herrlichkeit des Herrn Jesus Christus weit größer ist als die Mohammeds. Niemand hat uns jemals gesagt, daß Jesus Christus für uns starb. Wir wußten nicht, daß Gott unsere Sünden vergibt, wenn wir dem Herrn Jesus vertrauen. Wir meinten, daß man nur auf Vergebung hoffen kann nach Jahren des Fastens und Betens. Gott sei Dank, daß ihr gekommen seid, um mir von Ihm zu sagen... "
Im Jahr 1925 folgte Charles Marsh dem Ruf Gottes nach Alge­rien, um den Menschen in der Kabylei das Evangelium zu bringen. Ca. 40 Jahre lang hat er dort seinem Herrn treu gedient. Dieses Buch erzählt seine Geschichte und gibt einen tiefen Einblick in die Leiden und Freuden des Missionars, aber besonders auch in die Seele der einheimischen Bevölkerung.
Man lernt eine Menge über den Islam und seinen Haß dem Evan­gelium gegenüber, aber auch über die Macht Gottes, der die Herzen der Menschen lenkt wie Wasserbäche. Die Berichte aus dem Leben von algerischen Gläubigen, ihre Verfolgungen, Leiden und ihre Hingabe haben mich tief beeindruckt.
Dieses Buch regt dazu an, mehr für die islamische Welt zu beten, den missionarischen Kontakt mit Moslems zu suchen und um Arbeiter für dieses vernachlässigte Gebiet des Erntefeldes zu bitten.
Dem Verlag danken wir herzlich für die Neuauflage dieses wertvollen Buches.

Nachtext

Quellenangaben

Hänssler, Tb., 239 S., DM 9.80