Zeitschrift-Artikel: Eine Bibel "vom Volk fürs Volk?"

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Titel: Eine Bibel "vom Volk fürs Volk?"
Typ: Artikel
Autor: Wolfgang Bühne
Autor (Anmerkung):

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Titel

Eine Bibel "vom Volk fürs Volk?"

Vortext

Text

Als vor einigen Monaten bekannt wurde, dass der Brockhaus-Verlag beabsichtigt, unter dem Namen „Volxbibel“ eine Bibel-Übertragung in der Umgangssprache nicht christlich geprägter Randgruppen junger Menschen herauszugeben, löste das heftige und kontroverse Reaktionen aus. Nicht nur jüngere Christen, sondern auch solche, die man zur älteren Generation zählt, zeigten eine positive bis begeisterte Reaktion und andererseits protestierten nicht nur ältere, sondern auch zahlreiche jugendliche Christen gegen dieses Vorhaben, das als ein „frevelhaftes Werk“, eine Entwürdigung und Verfälschung der Heiligen Schrift empfunden wurde.
Inzwischen sind zahlreiche Stellungnahmen und Abhandlungen zu diesem Thema geschrieben
worden. Auch der Verlag hat sich verschiedentlich zu der besorgten und deutlichen Kritik geäußert
und auch Änderungen vorgenommen, was die Wortwahl und auch den Vertriebsweg der „Volx– bibel“ betrifft, die noch im Dezember, also rechtzeitig zum Weihnachts-Geschäft, erscheinen wird.
Während der Buchmesse in Frankfurt wurde dieses Projekt von Martin Dreyer, dem Initiator dieser „Bibel“, auf einem besonderen Stand vorgestellt.
Daher nutzte ich die Gelegenheit, mir einige „Autoren-Lesungen“ Dreyers anzuhören und mir aus erster Hand in einem längeren, sehr offenen Gespräch mit ihm ein Bild von der Vorgeschichte,
Entwicklung und Zielsetzung dieser „Volxbibel“ zu machen.


Die Vorgeschichte

Um die Zielsetzung und Herausgabe dieser „Bibel“ richtig verstehen und fair beurteilen zu können ist es hilfreich, etwas über den Initiator und die Entstehungsgeschichte zu erfahren.
Martin Dreyer kommt aus der Punk-Szene in Hamburg und erlebte, dass zunächst seine Eltern und Geschwister durch den Besuch der „Glaubenskurse“ von Pastor Wolfram Kopfermann und seinen Mitarbeitern zum Glauben kamen. Dadurch herausgefordert besuchte Martin einen Gottesdienst in der Petri-Kirche, wo er sich auch bekehrte.
In den Jahren 1990-91 lebte er in einer Art „Jüngerschafts-Schule“ unter der Leitung von „Jugend mit einer Mission“ in Amsterdam, wo er u.a. in einem Hausboot unter Drogensüchtigen missionierte.
Während dieser Zeit betete er viel und bekam dabei den starken Impuls, das Matthäus Evangelium auswendig zu lernen. Als er während dieser Periode in Amsterdam an einer charismatischen Konferenz teilnahm, erlebte er am letzten Tag, dass Brent Blue – ein Vineyard-Pastor aus Colorado mit einer „prophetischen Begabung“ – plötzlich mit dem Finger auf ihn zeigte und ihn aufforderte aufzustehen.
Der „prophetische“ Ausspruch lautete: „Gott sieht in dir einen Matthäus. So wie Matthäus Gottes Wort seinen Leuten so sollst du sein Wort deinen Leuten übersetzen!“
Im Herbst 1991 gründete er die Jugendbewegung „Jesus-Freaks“, die er bis 1998 leitete.
Dort sollten vor allem Drogensüchtige, Punks und Außenseiter mit dem Evangelium erreicht werden. Nach eigenen Angaben gibt es inzwischen etwa 110 Gruppen im deutschsprachigen Europa.

1996 kam es allerdings in seinem Leben zu einem Rückfall, er erlebte ein „Burn Out“, distanzierte sich in der folgenden Zeit von der Gemeinde und schließlich sogar vom christlichen Glauben, so dass auch seine Ehe daran zerbrach.
Durch seine zweite Frau Rahel und den Umzug nach Köln kam es im Jahr 2002 zu einem Neuanfang im Glauben. In der Seelsorge von Rudi Pinke - charismatischer Pastor des „Christlichen Zentrums Frankfurt“ - wurde seine Vergangenheit aufgearbeitet und im Gebet vor Gott bereinigt. Als normales Mitglied der „Jesus- Freaks“ in Remscheid wurde er 2003 von einem
Münchener Pastor an das „prophetische Wort“ über ihn erinnert und dadurch angeregt, das Neue Testament in die heutige Sprache jugendlicher Menschen zu übertragen.
Diese Übertragung bekam den Namen „Volxbibel“ in Anlehnung an die „Volx-Küche“ in Hamburg,
wo kostenlos Essen „vom Volk fürs Volk“ ausgeteilt wird – so soll auch diese Übertragung „vom Volk fürs Volk“ sein.
Zunächst wollte der Brockhaus-Verlag diese Übertragung herausgeben, aber auf Grund zahlreicher
Proteste wurde ein eigener Verlag für die Herausgabe gegründet, der unter dem Dach der SCM (Stiftung Christlicher Medien, Witten) arbeitet, dem auch die Verlage Brockhaus, Oncken, ERF, Hänssler und Bundes-Verlag angehören.


Die Zielsetzung

Martin Dreyer, der nach eigener Aussage persönlich in der Schlachter-Bibel liest, möchte mit dieser Übertragung vor allem junge Menschen erreichen, von denen er annimmt, dass sie kaum
lesen und die bisher erschienenen Bibelausgaben nicht oder nur sehr schwer verstehen können. Er geht davon aus, dass Jesus – wenn er heute unter uns leben würde – eine zeitgemäße Sprache
sprechen und Beispiele aus unserem heutigen Lebensalltag wählen würde.
Obwohl auf den Werbeseiten für die Volxbibel von einer „Übersetzung“ die Rede ist, bezeichnet Dreyer seine Arbeit als eine „Übertragung“ in die Umgangssprache junger Menschen und würde die Volxbibel nicht als „Heilige Schrift“ bezeichnen.
Sein Wunsch ist, dass die Leser angeregt werden, eine genauere Übersetzung wie die Elberfelder-, Schlachter- oder Luther-Bibel zu kaufen. Daher soll auch in einem Teil der Auflage der Volxbibel ein Hinweis oder Werbezettel für eine konservative Bibel beigefügt werden.

Die Arbeitsweise

Bei der Übertragung des Neuen Testamentes wurde nicht vom griechischen Grundtext ausgegangen, sondern als Grundlage dienten „Hoffnung für alle“, die Elberfelder- und LutherÜbersetzung, um „so frei wie möglich und so genau wie nötig“ den Text wiederzugeben.
Diese Übertragung soll dann – da sich die Sprache der jungen Menschen sehr schnell ändert – laufend dem Sprachgebrauch angepasst werden, wobei jeder eingeladen wird, per Internet „an der ersten Bibel mit Open Source Hintergrund“ mitzuarbeiten, wobei er seine „eigenen Übersetzungsvorschläge positionieren“ kann.
Im Prospekt kann man dazu lesen: „Die Volxbibel würde so das erste Buch der Welt werden, an dem wirklich alle Welt mitschreiben und mitgestalten kann! Eine Bibel für das ,Volk‘ vom ,Volk‘, geschrieben von Fachleuten wie auch von Laien.“ (Ein inhaltsschwerer Satz in Bezug auf die Wertschätzung und Einschätzung der Heiligen Schrift!) Die eingegangenen Vorschläge werden dann von einem Team überprüft, zu dem ein Theologe, ein Religionspädagoge und Martin Dreyer gehören, die dann darüber entscheiden, welche Vorschläge bei der nächsten Version (Volxbibel 3.11; 4.0 usw.) übernommen werden.

Der Sprachgebrauch

„Atemberaubende, mutige und provozierende Sprache“ – so wurde diese Übertragung vom Brockhaus Verlag angekündigt. Martin Dreyer begründet das so: „Die Sprache ändert sich laufend. Früher nannte man etwas „schön“, später „toll“, „klasse“, schließlich „geil“ und heute „krass“.
Mit dieser Begründung nimmt sich der Herausgeber die Freiheit, Begriffe der Bibel zu übertragen.
Hier einige Beispiele:
Vater im Himmel – Hey, unser Papa da oben
Schriftgelehrte – religiöse Spinner
Jünger - Jungs, Ausbildungstruppe
Glückselig, selig – gut drauf sein
Beten – labern, anquatschen
Sprechen – Ansage machen
Belohnung – fett absahnen
Trauernde – Depressive
Angst – Schiss, Paras
Bitten - schnorren
Mund – Fresse
Sünde – Mist
Lust – Bock
Doch nicht nur Grundbegriffe der Bibel werden verändert, sondern auch Gegenstände werden ausgetauscht, sodass nicht nur eine sprachliche, sondern auch eine kulturelle Anpassung vorgenommen wird: Aus dem „Salz der Erde“ werden „Kühlschränke“ (Mt 5,13), aus dem Gleichnis vom „Sämann“ (Mt 13) wird die „Story von der guten Software und der schlechten Hardware“. Der verlorene Sohn, der in Lk 15 bei den „Schweinen“ landet, wird zum „Toilettenmann bei McDonalds“, der so schlecht bezahlt und behandelt wird, dass er nicht einmal die Speisereste aus der Abfalltonne essen darf (was hoffentlich keine Verleumdungsklage von Seiten dieser Restaurant-Kette zur Folge hat). Das „Brot“ oder die „Schlange“ (Mt 7, 9f) werden zum „Lolly“ und zur „Mottenkugel“.
Auch in der Umschlags-Gestaltung dieser „Bibel“ hat man sich eine kulturelle Anpassung einfallen lassen, die sicher das Interesse an diesem Buch wecken soll, aber ganz sicher keinen Respekt und keine Hochachtung vor dem Wort Gottes ausdrückt: Sie erinnert an eine vergrößerte Zigaretten-Schachtel mit der aufgedruckte Warnung vor gesundheitlichen Schäden.


Grundsätzliche Bedenken

1. Ist eine Bibel „vom Volk fürs Volk“, an der „alle Welt“ mitschreiben kann, noch das Wort Gottes?
Wenn wir wirklich davon überzeugt sind, dass das Wort Gottes in allen Teilen und auch in der Wortwahl durch den Heiligen Geist inspiriert ist (gemeint ist hier der hebr. bzw. griech. Originaltext), kann die Konsequenz doch nur sein, dass diese „Heilige Schrift“ so wortgetreu wie eben möglich in die jeweilige Sprache übersetzt wird. Das setzt eine gute Kenntnis der Sprachen, Gewissenhaftigkeit, Gottesfurcht und geistliche Reife voraus.
Eine Bibel, an der jeder mitschreiben kann, ist eine respektlose Verfälschung des Wortes Gottes und stellt die vermeintlichen Bedürfnisse einer Gruppe von Menschen in den Mittelpunkt und über die Autorität Gottes. Eine derart verfremdete, profanisierte „Bibel“ ist kein Zeugnis der Wertschätzung und des Respektes vor dem Autor der Heiligen Schrift, sondern folgt dem Grundsatz: „Der Zweck heiligt die Mittel.“
H. G. Wünch hat es treffend ausgedrückt:
Wir brauchen eine Übersetzung, die ´dem Volk aufs Maul schaut´, keine Übersetzung, die den Menschen nach dem Maul redet.“ (1)

2. Die Bibel ist kein Buch, welches den Anspruch hat, in allen Teilen leicht lesbar und leicht verständlich zu sein! Zum Verständnis ist man auf die Hilfe des Heiligen Geistes angewiesen, der den Verstand erleuchten und Erkenntnis schenken muss.
Eine segensreiche Beschäftigung mit der Bibel erfordert Ernsthaftigkeit, Konzentration und eine Offenheit für Gottes Gedanken. Menschliche, wenn auch gutgemeinte Versuche, Gottes Wort durch Veränderung, Anpassung oder Illustration interessanter zu machen, können die Kraft und Wirkung des Wortes Gottes nicht verbessern oder verstärken. Und schließlich sind Gottes Verheißungen an sein Wort gebunden.
Wir sind dankbar für jede Übersetzung, die sowohl auf verständliche Sprache, als auch auf größtmögliche Nähe zum Grundtext achtet. Jeder, der aufrichtig die Wahrheit sucht, wird in einer solchen Bibel lesen und auch verstehen können, was zu seiner Rettung nötig ist.
Als Evangelist hat man sicher die Freiheit, das Evangelium volkstümlich, in einer dem Verständnis
der Zuhörer entsprechenden Weise zu predigen und zu erklären. Doch das Wort Gottes selbst sollte man so genau wie möglich zitieren.


Weitere Befürchtungen

• Als Eltern, Erzieher, Lehrer usw. haben wir auch die Aufgabe, die Sprache und das Leseverhalten
der Kinder und Jugendlichen zu prägen.
Eine gute „Kinderbibel“ wird sich nicht der Kleinkindersprache bedienen, sondern durch eine gute, verständliche Ausdrucksweise die Sprache der Kinder kultivieren. Wenn das Vorbild der Volxbibel Schule macht, wird das zukünftig auch Auswirkungen auf die Wortwahl und das sprachliche Niveau z.B. bei der Wortverkündigung haben.
• Es ist zu befürchten, dass andere Bibel-Verlage aus geschäftlichen Gründen versuchen werden,
weitere, noch „krassere“ Übertragungen der Bibel herauszugeben, um dem geweckten Geschmack an „Volxbibeln“ zu entsprechen und den Rückgang der bisherigen Übersetzungen
auszugleichen.
• Möglicherweise werden junge Christen damit beginnen, die Volxbibel eifrig zu lesen - aber nicht, um Gottes Gedanken kennen zu lernen, sondern durch das Angebot der Mitarbeit an weiteren Revisionen in einen Wettstreit um noch „steilere“ und „megastarke“ Wortschöpfungen zu geraten.
• Vermutlich werden nicht allzu viele völlig Außenstehende mit großem Interesse zu dieser „Bibel“ greifen, sondern vor allem ein Teil der Gemeindejugend, die ohnehin den Geschmack an fester Speise weitgehend verloren hat – vielleicht, weil wir als ältere Generation ihnen die Schönheit und den Reichtums des Wortes nicht liebgemacht und vorgelebt haben.
Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass Jungbekehrte – selbst wenn sie nur wenig Schulbildung haben – oft dankbar und lernbegierig nach guten und wortgetreuen Übersetzungen
greifen.
Es ist sicher nicht zufällig, dass ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, an welchem die Volxbibel
erscheinen soll, auch die überarbeitete „alte“ Elberfelder Übersetzung in verschiedenen Ausgaben neu aufgelegt wird (siehe Buchbesprechungen Seite 23), auf die auch viele junge Christen mit Interesse warten.
• Moslems und überzeugte Vertreter anderer Religionen bekommen einen weiteren Grund, um uns als Christen zu verachten und nicht ernst zu nehmen, wenn wir mit unserem Anspruch, die absolute Wahrheit zu kennen, mit in der Bibel geoffenbarten Wahrheiten dermaßen respekt und
ehrfurchtslos umgehen.


Die größere Mehrheit der Zeitgenossen wird voraussichtlich über diese banalen, anbiedernden
Versuche, Nichtchristen durch die Volxbibel mit dem Evangelium zu erreichen, nur mitleidig lächeln und Unverständnis zeigen. In den Religionen scheint wesentlich mehr Achtung vor „heiligen Schriften“ vorhanden zu sein.
Stefan Felber (Dozent am Theologischen Seminar Chrischona) und Herbert Klement (theologischer Lehrer an der STH Basel) haben in einer ausführlichen Stellungnahme zur Volxbibel treffend geäußert:
Die theologische und geistige Erosion drängt nur ein weiteres Stück ins Heiligtum, in Bibelwort und Gemeinde vor, macht sich dort breit und zersetzt den Respekt nicht nur vor einer gepflegten Sprache, vor dem Alter, tiefer: vor Gottes Wort und schließlich vor Gott selbst ... Die Volxbibel gibt Mission und Evangelisation nicht einen Schub, sondern einen Rückenschuss ... Luther sprach von der Klarheit der Schrift – nicht ihrer Durchsichtigkeit, sondern ihrer Helligkeit und Leuchtkraft. Die Volxbibel verdunkelt das Licht des Wortes, indem es reduziert und verballhornt wird. Diese gotteslästerliche „Bibel“ entspricht in keiner Weise dem, was von der Schrift als Orientierung für Christen und Nichtchristen zu erwarten ist. Sie eint nicht, sie spaltet. Sie baut nicht auf, sie zersetzt.“ (2)

Aber auch das muss gesagt werden: Nicht nur Martin Dreyer, der Initiator der Volxbibel, ist verantwortlich für diese folgenschwere Weichenstellung einer evangelikalen Verlagsgemeinschaft,
die bisher vor allem für wortgetreue Bibelübersetzungen bekannt war.
Martin Dreyer hat ohne Frage ein Herz für außenstehende junge Menschen, die er für unseren
Herrn Jesus gewinnen möchte – trotz aller Verirrungen in der Vergangenheit und fragwürdiger
Praktiken in der Gegenwart!
Schuldig machen sich hier vor allem auch die Brüder und Verlagsleute, die Martin Dreyer bei diesem Projekt unterstützt und auf die Schulter geklopft haben, anstatt ihm geistlich zu raten und zu helfen, sein evangelistisches Anliegen in einer Weise zu verwirklichen, die Gott verherrlicht.


Die Worte Gottes sind reine Worte – Silber, das geläutert im Schmelztiegel zur Erde fließt, siebenmal gereinigt.
Du, Herr, wirst sie bewahren, wirst sie behüten vor diesem Geschlecht ewiglich.

Psalm 12,7-8

Wohlgeläutert ist dein Wort, und dein Knecht hat es lieb.
Psalm 119, 140

Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke, als auch des Markes, und ein Beurteiler der Gedanken und Überlegungen des Herzens.
Hebräer 4,12

 

Nachtext

Quellenangaben

1. Idea Nr. 47, S. 18
2. Stellungnahme von Dr. Stefan Felber und Prof. Dr. Herbert Klement