Zeitschrift-Artikel: Johannes Pflaum: "Wirklich gerettet?"

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Titel: Johannes Pflaum: "Wirklich gerettet?"
Typ: Buchbesprechung
Autor: Thomas Lange
Autor (Anmerkung):

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Titel

Johannes Pflaum: "Wirklich gerettet?"

Vortext

Text

Über die Frage nach der Heilsgewissheit herrscht unnötigerweise viel Unsicherheit.
Vielerorts wird sie sogar bekämpft! In der Kirchengeschichte war und ist die Heilsgewissheit also schon immer ein umstrittenes Thema.
Ist es vermessen, zu behaupten: Einmal errettet – immer errettet? Kann man überhaupt so genau wissen, ob man in den Himmel kommt? In diesem sehr wichtigen Buch geht der Autor dieser Frage auf den Grund. Gleich zu Beginn wird die große Bedeutung der Heilsgewissheit für den wiedergeborenen Christen herausgestellt:
„Eines der entscheidenden Kennzeichen für ein Kind Gottes ist die Gewissheit der Errettung. Deshalb ist die Frage nach der Heilsgewissheit nicht eine Nebenfrage oder Ansichtssache, sondern ein grundlegendes Kennzeichen für das neue Leben aus Gott.“ (S. 16.17)
Wie grundlegend diese Sicherheit in Christus für unseren Dienst für Gott ist, wird auf den ersten Seiten des Buches aufgezeigt.
Der Inhalt des Buches ist in drei Hauptabschnitte mit jeweiligen Unterpunkten gegliedert. Der erste Teil behandelt „Die Frage nach der Heilssicherheit“. Darin geht es u.a. um „Die Ursachen fehlender Heilsgewissheit“; „Die Grundlage für die Heilsgewissheit“; „Probleme mit der Heilsgewissheit bei Kindern Gottes“.
Im zweiten Teil des Buches: „Die Ruhe der Glaubenden“ befasst sich der Autor mit der Ruhe Gottes in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und dem sich daraus ergebenden, äußerst
wichtigen Punkt, dass der Gläubige in Jesus Christus völlig zur Ruhe gekommen ist.
Der dritte Teil des Buches beleuchtet dann unter der Überschrift „Die Kennzeichen des neuen Lebens“ einige wichtige praktische Aspekte des Christen, welche sich aus der Wiedergeburt und der damit verbundenen Sicherheit des Heils ergeben. „So wie jedes lebendige, neugeborene Kind Lebenszeichen von sich gibt, so ist es auch im geistlichen Leben. Es gibt keine Wiedergeburt, ohne dass diese geistliche Lebenszeichen nach sich ziehen würde“ – mit allen Höhen und Tiefen. (S.83)
Abgerundet wird das Buch durch zwei Anhänge: „Die Reformation und die Heilsgewissheit“ von Lienhard Pflaum und einer kurzen, aber einprägsamen Ansprache von Wilhelm Busch.
Ein notwendiges Buch, welches keine falsche Heilssicherheit vermittelt, aber dennoch deutlich herausstellt, dass ein wirklich von Gott wiedergeborener Mensch sich schon jetzt seines Heils sicher sein kann, weil die Bibel das ausdrücklich lehrt. Möge es viele Herzen erwärmen und so manchem zur Heilsgewissheit verhelfen – zur Ehre des Herrn Jesus.

Nachtext

Quellenangaben

CMD, Pb., 128 S., € 6,50